<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982</id><updated>2011-07-08T17:42:01.656+02:00</updated><category term='Mondbeobachtungen'/><category term='Astronomiegeschichte'/><category term='Beobachtungstipps'/><category term='Atmosphärisches'/><category term='Sternschnuppen'/><category term='Sonnenbeobachtungen'/><category term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Himmel und Er.de</title><subtitle type='html'>Mein Astroblog</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://starryscapes.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>34</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-4985363696430155308</id><published>2009-07-12T20:45:00.000+02:00</published><updated>2009-08-08T18:27:04.579+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mondbeobachtungen'/><title type='text'>Eine erstarrte Lavawelle</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;03. Januar 2009 – Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem wolkenlosen Abend wollte ich dem fast halben Mond mal einen Besuch abstatten. So kurz nach 19:00 MEZ stellte ich den Dobson in den Garten, dann noch schnell die restlichen Sachen geholt, selber noch warm eingepackt und schnell wieder raus. Doch was musste ich feststellen? Innerhalb von 10 Minuten hatte sich der Himmel komplett zugezogen, der Mond war nur noch eine matte Scheibe. Um nicht alles umsonst in den Garten geschleppt zu haben, schwenkte ich doch noch schnell auf den Mond. Auffällig fand ich ein schwarze Linie zwischen den Maria Serenitatis und Imbrium, ein Schatten einer Brücke, die über die Meerenge führt und die Apenninen mit dem Kaukasus verbindet. Der Meeresrücken erweckte deutlich den Anschein, dass hier eine Lavawelle erstarrte, als sie sich von dem kleinen ins große Meer ausbreiten wollte. Stefan Seip hat das auf einer &lt;a href="http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=80678"&gt;fantastischen Aufnahme&lt;/a&gt; des Fasthalbmondes festgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Blick in den Rükl fiel mir auf, dass die Schatten werfernde Welle als Rimae Theaetetus bezeichnet wird, obwohl das Bild deutlich eine Erhebung zeigt. Ich gehe mal von einem Fehler aus, denn wie man auf &lt;a href="http://www.lpod.org/?m=20060824"&gt;diesem LPOD&lt;/a&gt; sieht, schließt sich nördlich des Rückens ein etwas ausgeprägtes Rillensystem an. Dabei scheint die Hauptrille nahtlos in die erstarrte Lavawelle überzugehen. Wie diese Struktur wohl entstanden ist? Nach fünf Minuten der Beobachtung hatte sich der Mond nun dermaßen verfinstert, dass ich nur noch abbauen konnte. Immerhin konnte ich ein wenig "Basaltsurfen".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-4985363696430155308?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/4985363696430155308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/4985363696430155308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/eine-erstarrte-lavawelle.html' title='Eine erstarrte Lavawelle'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-420831394348416386</id><published>2009-07-12T20:38:00.004+02:00</published><updated>2009-07-12T20:54:43.351+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mondbeobachtungen'/><title type='text'>Jungfrau in der Regenbogenbucht</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;06. Januar 2009 – Dienstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie fast zu jeder Lunation lockte auch in dieser klaren Winternacht der Dreiviertelmond mit dem Goldenen Henkel als besonderes Licht-und-Schatten-Spiel: Während das Sinus Iridium noch tiefschwarz im Schatten liegt, wird bereits die 5.000 Meter hohe Jura-Bergkette von der aufgehenden Sonne angestrahlt. Mit sehr guten Augen soll der so erkennbare leuchtende Henkel sogar mit bloßem Auge sichtbar sein, wenn er sich gegen die noch dunkle Mondseite abhebt; im englischen Sprachraum spricht man übrigens vom "Jewelled Handle"-Effekt, also dem juwelenbesetzten Handgriff. Mir ist die Sichtung allerdings noch nicht gelungen. Der Abend dämmerte bereits, als ich Lambert davon erzählte, dass er den Goldenen Henkel auch freiäugig  sehen sollte – mit seinem neuen Satz Adleraugen. Kurze Zeit später kam schon die Bestätigung. Er sah eine helle Ausbuchtung. Dabei war zwischen Bogen und dem Mond ein etwas dunklerer Bereich bemerkbar, sozusagen eine Fasttrennung der beschienenen Bergkette durch die Morgensonne – in 380.000 Kilometer Entfernung. Später war dort nur noch ein winziges Pünktchen am Terminator sichtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile war es 19:00 MEZ und die Temperatur war schon auf -12°C gefallen, doch ich wollte noch selber einen Blick zum Mond werfen. Ich holte den 8"-Dobson raus und peilte natürlich sofort den Goldenen Henkel an. Bei der Beobachtung fiel mir diesmal direkt das Frauengesicht am Kap Herakles auf, wie ein in Stein gehauenes Portrait säumte es das westliche Kap der Bucht: die Rede ist von  Cassinis "Moon Maiden". Auf seiner im Februar 1679 vorgestellten Mondkarte, deren Erstellung &lt;a href="http://www.leidenuniv.nl/fsw/verduin/stathist/huygens/acad1666/lunardraw.htm"&gt;fast acht Jahre&lt;/a&gt; dauerte (mit seinen Mondstudien begann er im September 1671), ist deutlich bei der Regenbogenbucht der Kopf einer Frau dargestellt. Es wurde sogar gemutmaßt, ob Cassini hier seine Gemahlin verewigt hat. An diesem Abend war das steinerne Gesicht überdeutlich zu sehen, sogar mit wehendem Haar, genauso wie es die &lt;a href="http://www.bl.uk/learning/artimages/maphist/minds/moonextract/moon.html"&gt;330 Jahre alte Karte&lt;/a&gt; Cassinis zeigt. Im 20x60 ließ die Illusion durch die Bildorientierung nach, zumal die Strukturen im Gesicht nicht mehr sichtbar waren. Dagegen war im Dobson die Jungfrau in der Regenbogenbucht sehr schön anzusehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-420831394348416386?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/420831394348416386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/420831394348416386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/jungfrau-in-der-regenbogenbucht.html' title='Jungfrau in der Regenbogenbucht'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-8445987938876522120</id><published>2009-07-12T20:36:00.001+02:00</published><updated>2009-07-12T20:55:16.593+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sternschnuppen'/><title type='text'>Heller grüner Meteor</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;10. Januar 2009 – Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf meinem Heimweg nach Meckenheim konnte ich gestern um 6:52 MEZ unterhalb des Schwans – aus Richtung Adler kommend – einen schönen Meteor mit leuchtend hellgrüner Spur sehen. Das Helligkeitsmaximum schätzte ich auf fast Venushelligkeit, vielleicht so -3,0 bis -4,0mag. Er war grob nur 10° über dem Nordosthorizont zu sehen, seine Leuchtspur schien mir sogar kürzer zu sein. Eine Bestätigung erhielt ich aus Gais, wo sogar eine Meteorkamera von Mark Vornhusen vom Schweizer Wetterdienst Meteomedia den &lt;a href="http://www.parhelia.de/storm/2009/vid_20090110_055217.avi"&gt;hellen Meteor&lt;/a&gt; sogar vor die Linse bekam.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-8445987938876522120?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/8445987938876522120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/8445987938876522120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/heller-gruner-meteor.html' title='Heller grüner Meteor'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-894732576680830585</id><published>2009-07-12T20:30:00.003+02:00</published><updated>2009-07-12T20:54:25.958+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Eine halbe Venus und ein doppelter Dreier</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;20. Januar 2009 – Dienstag&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;An diesem klaren Abend hab ich mal wieder 'ne kleine Runde mit dem Fernglas gedreht. Schließlich muss man auch die kalten Winterabende nutzen, wenn es früh dunkel wird; am nächsten Morgen rappelt der Wecker eh wieder um 4. Also hab ich schon um kurz nach 17:00 MEZ mein 20x60 aus dem Winterschlaf geholt und die strahlende Venus angepeilt. Gerade zur Dämmerung lässt sich die Phasengestalt am besten erkennen, denn wenn es erst Nacht geworden ist, wird das Planetenscheibchen nur noch überstrahlt, dass es schwer wird irgendwas zu erkennen. Aber so war die Gestalt der hellen Halbvenus spielend leicht zu sehen. Später am Abend – sozusagen als "Betthupferl" – hab ich mir nochmal den Mehrfachstern sigma Ori im Fernglas angeschaut. Doch während sich die dritte Komponente bei meinem ersten Besuch noch zu erkennen gab, blieb sie dieses Mal verborgen. Direkter Nachbar ist STF 761, ein weiterer Mehrfachstern, der sich im 20x60 nur doppelt zeigt. Doch schon mit einem kleinen Fernrohr sollten sich beide Binärsysteme mit jeweils drei Sternen präsentieren: ein Double-Triple sozusagen, das ein schönes Winterpendant zum Double-Double epsilon Lyr abgibt, wie diese Zeichnung zeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.perezmedia.net/beltofvenus/archives/images/2005/img2005011602_SigmaORI.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 350px; height: 452px;" src="http://www.perezmedia.net/beltofvenus/archives/images/2005/img2005011602_SigmaORI.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;sigma Ori und STF 761, Jeremy Perez&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-894732576680830585?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/894732576680830585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/894732576680830585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/eine-halbe-venus-und-ein-doppelter.html' title='Eine halbe Venus und ein doppelter Dreier'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-1337711182186401816</id><published>2009-07-12T20:22:00.003+02:00</published><updated>2009-07-12T20:54:02.952+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>M 51 mit 40mm Öffnung</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;25./26. Januar 2009 – Sonntag/Montag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nacht auf Montag hab ich mit einer Ausdauerbeobachtung an M 51 verbracht. Zuvor hatte ich jedoch schon ganz zufällig die ISS gesichtet, als sie zwischen Kastor und Pollux hindurchflog. Ab kurz vor 23:00 MEZ war ich dann drei Stunden unter dem gestirnten Winterfirmament, mitgenommen hab ich nur das 8x40 und 10x50 sowie das Stativ. Den Okularkoffer hatte ich zwar auch mit in den Garten genommen, aber den Saturn hatte ich dann doch sträflich vernachlässigt; so kam der 8-Zöller also nicht zum Einsatz. Der Himmel war sternenklar, er schien mir aber nicht ganz so brilliant zu sein, Messungen der Grenzgröße mit dem bloßen Auge oder dem SQM habe ich nicht durchgeführt; es werden vielleicht so um die 5,8mag gewesen sein. Neue Objekte hatte ich mir nicht rausgesucht – wie leider zu oft -, und so blieb es dann nur bei ein paar Klassikern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dabei M 31, die ich zwar schon früh am Abend beobachtet hab, aber für meine Gartenverhältnisse dann doch schon zu tief stand. Im stativgestützten 10x50 war nur die helle Kernregion sichtbar und lediglich angedeutet war die Galaxienscheibe, so dass ich M 31 wenigstens länglich sehen konnte, und auch die außermittige Lage des Kerns ließ sich noch wahrnehmen.  Dieser matte Anblick war jedoch kein Vergleich mit Beobachtungen in den besten Herbstnächten, wenn die Grenzgröße bei 6,0mag liegt, M 31 sehr hoch den Meridian kreuzt und ich diese 2,5 Millionen Lichtjahre entfernte Nachbargalaxie im Gras liegend im 10x50 beobachte. Wenn ich dann den ausgedehnten Lichtschimmer sehe, so dass ich bereits die hellen Feldsterne in der Nähe zum Ausmessen verwenden kann, erhalte ich eine Eindruck von ihrer wahren Ausdehnung und davon, wie sie sich unter einem alpinen Sternenhimmel zeigen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später am Abend war auch Burnham 536 dabei. Mit dem 10x50 war dieser Doppelstern mitten in den Plejaden eindeutig zu trennen. Danach versuchte ich noch eine Auflösung von Mizar und M 40 (Winnecke 4), aber bei beiden reichte das 10x nicht aus. Zwischendurch blieb ich noch bei M 1 hängen. Er war noch relativ einfach zu finden, während der Beobachtung wurde auch die leichte Längsausdehnung sichtbar und zwei Mal meinte ich auch meinen 10,3mag-Stern ganz kurz blinken zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und danach kam ich auch schon zum ungewollten Hauptprogramm: M 51. Ungewollt deshalb, weil ich eigentlich nicht vorhatte, mich zwei Stunden lang von diesem Nebelklecks festhalten zu lassen. Ich wollte eigentlich nur meine Sichtung aus dem letzten Frühjahr verifizieren, als ich überraschend einfach und mehrfach die Begleitgalaxie NGC 5195 deutlich aufblitzen sah – mit einem 8x40-Fernglas! Doch diese Überprüfung sollte unerwartet einige Zeit in Anspruch nehmen, was ich einfach mal auf die schlechtere Transparenz schiebe. Im 10x50 war M 51 schnell gefunden, relativ groß und hell zeigte sie sich, bei indirektem Sehen konnte ich so eine kreisrunde Galaxienscheibe von 7 Bogenminuten Durchmesser überblicken. Doch der Begleiter zierte sich und als einiges an Zeit vergangen war, wechselte ich zum 8x40. Und während ich so fernab vom Planeten Erde schwebte, planschte unser Kater Luzifer in Eislöchern auf dem noch zugefrorenen Gartenteich herum. Ich versuchte immer in einem anderen Winkel an der einigermaßen hellen Galaxie vorbeizuschauen, schließlich hatte ich auch den Eindruck, dass neben ihr ganz kurz ein Sternchen aufblitzte. Ansonsten deutete sich ein paar Mal eine länglicher Nebelfleck an, der mitunter sogar getrennt zu sein schien. Für mich war das aber noch nicht genug Bestätigung, da ich mich die ganze Zeit mit Streulicht herumschlug. So zog ich mit Fernglas, Stativ und Stuhl auf das Feld hinter der gegenüberliegenden Straßenseite. Hier bedeckten Häuser, hohe Bäume und Hecken die größten Streulichtquellen des Dorfes. Allzuviel hat es allerdings nicht gebracht, bis auf die Tatsache, dass zu guter Letzt wieder im selben Positionswinkel wie vorher etwas blickweise auftauchte. Nun war mir klar: Auch wenn die erfolgreiche Sichtung diesmal sichtlich schwieriger war, ich musste nun doch das kleine galaktische Anhängsel der wechselwirkenden Galaxiengruppe Arp 85 wiederentdeckt haben – wieder mit meinem 8y40! Damit beendete ich die stundenlange Galaxienjagd, schließlich nervte der Kater, der mich begleitet hatte, immer mehr: nicht nur stimmlich, er nahm auch den Stuhl für sich in Anspruch, schubberte sich an den Stativbeinen und schnurrte mir ins Gesicht, während ich durch die Okulare hinauf zu den Sternen sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitwinkelaufnahmen von M 51 bestätigten am darauffolgenden Tag meine Sichtung. Die Beobachtung hatte ich ohne das Wissen gemacht, in welchem Winkel sich die Begleitgalaxie tatsächlich befindet. Und er stimmte tatsächlich überein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-1337711182186401816?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/1337711182186401816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/1337711182186401816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/m-51-mit-40mm-offnung.html' title='M 51 mit 40mm Öffnung'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5641392655012552196</id><published>2009-07-12T19:16:00.009+02:00</published><updated>2009-07-12T20:53:36.592+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Mr. Spocks Zuhause, ein Double-Triple und Hickson 34</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;29. Dezember 2008 – Montag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits im gestrigen Abendrot zeigte sich ein schönes Himmelsschauspiel: zum eher scheuen Merkur und dem Riesenplaneten Jupiter gesellte sich die dünne Mondsichel. Da ich mich seit den Feiertagen mit 'ner Erkältung rumschlage, kam diese Dachfenster-Konjunktion genau richtig; zwei Lichtpunkte in einem mit schönen Dämmerungsfarben gemalten Bild. Zuerst war ich noch mit dem Fernglas auf der Suche, doch ab 17:15 MEZ konnte ich Merkur zwischendurch schwach aufblitzen sehen. Fünf Minuten später war er dann eindeutig mit bloßem Auge sichtbar. Man konnte verfolgen, wie er durch die horizontnahe Suppe mal heller und mal schwächer wurde. Zum Glück hat Lambert die Konjunktion toll festgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.sky-scout.com/Fotos/Mond_Jupiter_Merkur_29_12_2008.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 576px; height: 768px;" src="http://www.sky-scout.com/Fotos/Mond_Jupiter_Merkur_29_12_2008.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Merkur, Jupiter und Mond, Lambert Spix&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz danach hab ich mich mit Frank verabredet. Erkältung hin oder her, nur für diesen einen Abend wollte ich mal wieder den Sternen nah sein, nur mal für drei Stunden durch den tiefen Raum surfen. Irgendwas Gutes wollte ich aus der Schönwetterperiode zwischen den Jahren doch noch mitnehmen. Ich entschied mich mal gegen die Ferngläser und wuchte den Dobson ins Auto. Zuvor hatte ich mir noch vier wechselwirkende Galaxien des Arp-Katalogs für die Deep-Sky-Jagd rausgesucht. Danach noch kurz den Magen mit leckerer Bohnensuppe vorgewärmt und los ging’s um 19:40 MEZ mit zwei Autos in Richtung Teufelsley. Bereits bei der Ankunft am Platz mussten wir feststellen, dass wir nicht allein sein würden. Ein Sternfreund aus Monheim bei Leverkusen hatte den Platz mit der Lichtverschmutzungskarte und Google Earth gefunden, und hatte sich mit einem 120/600-Refraktor samt Kamera aufgebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon der erste Blick durch meinen 8-Zöller offenbarte ein schlechtes Seeing: vom Orion-Trapez waren nur drei Sterne sichtbar. Trotzdem schwenkte ich weiter zum Mehrfachstern sigma Ori. Schon im Übersichtsokular bei 34x waren drei Komponenten aufgelöst: neben der weißen Hauptkomponente leuchtete die E-Komponente in einem bläulichen und "D" in einem blaugrünen (türkisen) Farbton. Mit dem direkt benachbarten Dreifachstern STF 761 gibt sigma Ori ein sehenswertes Double-Triple ab; es muss ja nicht immer das Double-Double in der Leier sein. Danach ging's runter an den Fluss, zu dem Straußennest mit den Sternen Beid (arab. Eier) und Keid  (arab. Eierschalen). Während Beid (omikron1 Eri) für mich einen nicht ganz einfachen Augenprüfer abgibt, wird Keid (omikron2 Eri) von einem Weißen Zwerg umkreist. Ich hatte ihn in der aktuellen interstellarum 61 als kleinstes Deep-Sky-Objekt für den Feldstecher vorgestellt – der bläuliche Lichtpunkt ist nicht viel größer als unsere Erde. Trotz vorhandener Öffnung hatte ich dennoch vergessen höher zu vergrößern, da sich dort auch noch ein kühler Roter Zwerg versteckt. Und darüber hinaus soll auch noch Mr. Spocks Heimatplanet Vulkan um den Hauptstern dieses Sternsystems kreisen. Von den üblichen Verdächtnigen haben wir noch den Eskimonebel, die Plejaden und natürlich den Orionnebel – Glanzstück jeder klaren Winternacht – mitgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das größte Unterfangen des Abends war das Auffinden von NGC 1875, mit 13,7mag die hellste Galaxie im Grüppchen Hickson 34. Während ich sie in meinem 8-Zöller schon gefunden hatte, suchte Frank mit dem 14-Zöller immer noch nach der richtigen Position. Den besten Kontrast hatte ich im 15mm bei 80x: sehr schwach aber gut indirekt zu halten. Dann half ich Frank bei der Galaxienjagd. Schon in seinem Übersichtsokular konnte ich die schwache Galaxie als jetzt helleren Nebelfleck ausmachen: sie war fast mit direktem Sehen zu halten. Ich schubste den grauen Nebelball mehrmals mittig ins Bild, aber für Frank blieb er einfach unsichtbar, selbst mit höherer Vergrößerung und mehr Kontrast. Fazit: Frank spart jetzt auf noch mehr Öffnung. Bis zu dieser Aussage haben wir uns 30 oder eher 45 Minuten an dieser einen Hickson 34-Galaxie abgemüht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach hab ich mich noch an zwei Arp-Galaxien von meiner Liste versucht: Arp 78 im Widder und Arp 113 in Andromeda. Leider blieben mir aber beide verborgen. Die Galaxien liegen zwar auch bei etwa 13,0mag, es wird aber an der geringeren Flächenhelligkeit (im Vergleich zu NGC 1875) gelegen haben. Am dunklen Himmel über der Teufelsley wird's weniger gelegen haben. Mit einem SQM-Wert von 21,2 (auf meiner persönlichen Kurve dürfte das 6,4mag entsprechen) zeigte sich der Platz wie gewohnt von seiner besten Seite. Gegen 23:15 MEZ war dann schon wieder alles vorbei und alles lag verstaut im Auto. Trotz Erkältung habe ich die frostige Nacht gut überstanden. Ich hatte mich extra dreilagig angezogen, doch von den drei Taschentücherpackungen brauchte ich keine einzige. Von der Kälte war jedenfalls noch nix zu spüren, und ich hätte gerne noch weitergemacht, aber nicht jeder hat zwischen den Jahren Urlaub. Auf alle Fälle hat die letzte Spechtelnacht 2008 – trotz einiger Minusgrade – richtig Spaß gemacht; drei Stunden können ja so schnell rumgehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5641392655012552196?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5641392655012552196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5641392655012552196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/mr-spocks-zuhause-ein-triple-triple-und.html' title='Mr. Spocks Zuhause, ein Double-Triple und Hickson 34'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5539791376903428515</id><published>2009-07-12T19:12:00.002+02:00</published><updated>2009-07-12T20:53:19.727+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Eine Ziege in der Morgendämmerung</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;20. September 2008 – Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der neue Tag anbrach, war ich bereits unterwegs zurück nach Meckenheim. Ich nutzte den klaren Himmel für einen kurzen Zwischenstopp bei den Sternen. So gegen 6:40 MESZ hielt ich kurz am Straßenrand an, um einen Blick in Richtung Fuhrmann zu werfen, der in der Morgendämmerung allmählich verblasste. Das Schiebedach war offen und im Zenit funkelte Kapella. Im Sterndreieck der Ziege des Fuhrmanns wollte ich testen, ob und wie gut sich kleine Helligkeitsunterschiede zur Dämmerungszeit besser erfassen lassen. Ich wählte die Ziege, da sich im Sommer 2009 epsilon Aur wieder verfinstern wird. Das markante Sterndreieck bei Kapella besteht aus epsilon (3,0mag), eta (3,15mag) und zeta Aur (3,75mag). Als unerfahrener Veränderlicherbeobachter konnte ich nachts zwar – wenn auch gerade so – die unterschiedlichen Helligkeiten wahrnehmen, doch in der Dämmerung sollte es mir nun leichter fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;45 Minuten vor Sonnenaufgang war epsilon Aur als hellster der drei Sterne noch gut zu sehen war, während zeta Aur nur noch ein schwacher Lichtpunkt war, kaum mehr zu halten. Auch den geringen Helligkeitsabstand (von 0,15mag) von epsilon zu eta konnte ich erkennen.  Mit dieser "Dämmerungsmethode" ließen sich die kleinen Helligkeitsdifferenzen wirklich gut beobachten. Gut geeignet dafür, wenn zwischen August und Dezember 2009 epsilon Aur langsam um 0,8mag schwächer wird. Nach 27 Jahren ereignet sich dann die erste Bedeckung dieses besonders außergewöhnlichen Algol-Veränderlichen. Was ihn so einzigartig macht, kann man in der Rubrik "Exotische Sterne" von interstellarum 61 nachlesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5539791376903428515?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5539791376903428515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5539791376903428515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/eine-ziege-in-der-morgendammerung.html' title='Eine Ziege in der Morgendämmerung'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5249558548781274510</id><published>2009-07-12T19:09:00.003+02:00</published><updated>2009-07-12T20:52:58.463+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Mission Impossible: Heidemaries Werkzeugtasche</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;26./27. Januar 2009 – Montag/Dienstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An zwei Tagen habe ich mich zu Wochenanfang nochmal auf die Suche nach der orbitalen Werkzeugtasche von NASA-Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper gemacht, die sie während eines Außenbordeinsatzes an der ISS am 18. November verlor. Mit dem 8x40-Fernglas stellte ich mich schon frühzeitig in den Garten, da bereits die ersten Beobachter meldeten, dass der 100.000 Dollar teure Weltraumschrott schon einige Minuten früher zu sehen war, als die Online-Tools zur Berechnung der Überflüge angaben. Allerdings blieb auch an diesen Abenden das "Handtäschchen" für mich immer noch unsichtbar. Zum einen suchte ich an einer Stelle, wo sich die Tasche schon wieder im Erdschatten befand, und zur zweiten Gelegenheit machte mir eine geschlossene Wolkendecke ein Strich durch die Rechnung. Nur hin und wieder gab es eine kleine Lücke im Bereich der Kassiopeia, so dass ich zumindest einen eingetrübten Blick auf die helleren Sterne hatte, aber so waren die Chancen auf eine erfolgreiche Sichtung auch gleich null.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Calsky rückt die Sichtbarkeit jetzt in die zweite Nachthälfte, jedoch gibt Heavens-Above einen Überflug am kommenden Samstag an. Dann, wenn wir am Bonner Münsterplatz die erste öffentliche Beobachtung zum Internationalen Astronomiejahr anbieten, soll die Werkzeugtasche um 18:55 MEZ ein paar Grad südlich des Sichelmondes die Fische durchlaufen. Und bis jetzt sehen die Wettervorhersagen gut aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5249558548781274510?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5249558548781274510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5249558548781274510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/mission-impossible-heidemaries.html' title='Mission Impossible: Heidemaries Werkzeugtasche'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5157733292617445395</id><published>2009-07-12T14:15:00.007+02:00</published><updated>2009-07-12T15:52:37.807+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomiegeschichte'/><title type='text'>Galileis Entdeckung des Neptun</title><content type='html'>Nachweislich war Galileo Galilei nicht der erste, der vor genau 400 Jahren ein Fernrohr auf den Mond richtete, anders als Thomas Harriot erkannte er jedoch mit seinem künstlerisch geschulten Blick eine raue Mondoberfläche, was wiederum der Jahrtausende alten aristotelischen Lehre widersprach. Nur wenige Wochen später entdeckte er vier Monde, die den Planeten Jupiter zu umkreisen schienen. Diese Beobachtung erschütterte das alte Weltbild noch mehr, betrachtete man doch die Erde als Punkt aller Anziehung, als Mittelpunkt, um den sich das ganze Universum bewegte. Doch an Entdeckung war das nur der Anfang: In den Jahren danach beobachtete er als erster die fleckige Gestalt der Sonne, die Phasen der Venus, sah die Dreigestaltigkeit des Saturn und war sogar kurz davor gleich einen neuen Planeten zu entdecken: Neptun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Dezember 1612 und Januar 1613 sind seine Neptunbeobachtung datiert. Zu dieser Zeit befand sich der Planet ganz in der Nähe des Jupiter, Anfang Januar 1613 fand sogar eine äußerst seltene gegenseitige Bedeckung beider Planeten statt, und Galilei war live dabei, auch wenn er den lichtschwachen Neptun neben dem hellen Jupiter nicht gesehen hat. Seine Notizen zeigen aber, dass er in dieser Zeit nicht nur die Stellung der Jupitermonde beobachtete, er notierte sogar die genaue Position eines schwachen Sterns in der Nähe, den er in seinen Aufzeichnungen als "fixa" (also fix) bezeichnet. Von noch größerer Bedeutung sind seine Ende Januar 1613 durchgeführten Beobachtungen. Dabei verzeichnete er nicht nur die Stellung dieses fixen Lichtpunktes, sein Auge erkannte sogar eine relative Positionsänderung, wie er in seine Notizen niederschrieb. Galileo Galilei stand also kurz davor den achten Planeten unseres Sonnensystems zu entdecken, noch bevor an Uranus zu denken war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser faszinierenden Entdeckungsgeschichte im Winter 1612/1613 beschäftigt sich ausführlich der Aachener Sternfreund Jan Hattenbach in vier Teilen in seinem Kosmologs-Blog &lt;a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter"&gt;"Himmelslichter"&lt;/a&gt;. Dabei befasst er sich mit Galileis ersten Beobachtungen des Neptun (&lt;a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/historie/2009-05-11/galilei-und-der-planet-neptun"&gt;Teil 1&lt;/a&gt;), der Entdeckung seiner Eigenbewegung (&lt;a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/historie/2009-05-17/galilei-und-der-planet-neptun-teil-2"&gt;Teil 2&lt;/a&gt;), beschreibt zudem die außerordentliche Präzisionsarbeit (&lt;a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/historie/2009-05-25/galilei-und-der-planet-neptun-teil-3"&gt;Teil 3&lt;/a&gt;) und schildert die Geschichte eines rätselhaften Tintenflecks (&lt;a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/historie/2009-05-29/galilei-und-der-planet-neptun-teil-4"&gt;Teil 4&lt;/a&gt;). Der Leser erfährt, dass sogar eine schriftliche Notiz vorhanden ist, in der Galilei die Eigenbewegung des vermeintlichen Fixsterns beschreibt und es war sogar möglich, dass er diese Positionsänderung tatsächlich schon an zwei auffeinanderfolgenden Nächten erkannt haben könnte. Seltsamerweise verfolgte er diese Spur bereits in der Folgenacht nicht weiter. Warum? Dachte er vermutlich an einen Beobachtungsfehler oder schien ihm die Möglichkeit weiterer Planeten unmöglich? Oder war er sich der Bedeutung seiner Entdeckung völlig bewusst? Ein bislang unbekannter Wandelstern hätte noch mehr Aufsehen erregt, als es seine bisherigen Veröffentlichungen tun sollten. Diese Fragen können die behandelten Fakten nicht beantworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem berichtet Jan Hattenbach jüngst in &lt;a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/historie/2009-07-10/galileo-neptunentdecker-oder-nicht"&gt;"Galilei - Neptunentdecker oder nicht?"&lt;/a&gt; über eine erst diese Woche veröffentlichte neue Hypothese eines Professors der Universität Melbourne, die sich mit dem seltsamen Tintenklecks beschäftigt. Dazu soll die Analyse der Tinte Aufschluss darüber geben, ob Galilei seine Entdeckung eines neuen Planeten möglicherweise doch publiziert hat.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. Juli 2009&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5157733292617445395?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5157733292617445395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5157733292617445395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/galileos-entdeckung-des-neptun.html' title='Galileis Entdeckung des Neptun'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5084646729756210535</id><published>2009-07-11T18:43:00.010+02:00</published><updated>2009-07-11T19:55:48.655+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonnenbeobachtungen'/><title type='text'>Ein Si-, ein Sa-, ein Sonnenfleck - Teil 5</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;10. Juli 2009 - Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nachdem ich um 8:00 MESZ zu Hause ankam, klarte es etwas auf. Sofort bin ich raus in den Garten, ohne einen Blick auf die üblichen Quellen geworfen zu haben; da gestern alles Grau in Grau war, wollte ich mir dieses größere Wolkenloch nicht entgehen lassen. Schnell war das 20x60 rausgeholt und aufgestellt. Die letzten Wolken verzogen sich und gaben den Blick auf die Sonne frei - und wie sie sehen, sehen sie nichts. Die Fleckenregion musste schon hinter dem Sonnenrand verschwunden sein, ein Fackelgebiet war ebenfalls nicht erkennbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also konnte ich wieder alles wegstellen und schaute mir erst danach die &lt;a href="http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime-images.html"&gt;Aufnahmen auf der SOHO-Homepage&lt;/a&gt; an. Sie zeigen, dass sich der Sonnenfleck 11024 quasi über Nacht rausgedreht hatte (nur noch ein winziger Punkt: &lt;a href="http://sohowww.nascom.nasa.gov//data/REPROCESSING/Completed/2009/mdiigr/20090710/20090710_2224_mdiigr_512.jpg"&gt;0:24 MESZ&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://sohowww.nascom.nasa.gov//data/REPROCESSING/Completed/2009/mdiigr/20090711/20090711_0000_mdiigr_512.jpg"&gt;2:00 MESZ&lt;/a&gt;), ebenso wie er vor gut einer Woche sozusagen über Nacht entstanden war. Vielleicht bleibt die magnetische Aktivität dieser sehenswerten Region noch weitere zwei Wochen stabil, dass wir sie Ende Juli wiedersehen könnten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5084646729756210535?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5084646729756210535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5084646729756210535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2009/07/ein-si-ein-sa-ein-sonnenfleck-teil-5.html' title='Ein Si-, ein Sa-, ein Sonnenfleck - Teil 5'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-4024487157878320851</id><published>2008-01-16T19:08:00.001+01:00</published><updated>2009-07-11T18:59:11.750+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mondbeobachtungen'/><title type='text'>Ein herrlicher Fastvollmond!</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;12. März 2006 - Sonntag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntagnachmittag klarte es sich gemäß der Vorhersage komplett auf. Der blaue Himmel war seit langem das erste Anzeichen für ein kleines Spechtelabenteuer. Tagsüber zeigte ich meiner Liebste das Mondkaninchen, aber für sie hatte es mehr Ähnlichkeit mit einem Mondkrokodil, wie man es auch in der ersten "Astronomie Heute"-Ausgabe 2006 sieht. Die sich im Westen teilende langgezogene Maria-Region hat aber tatsächlich die Form von zwei "Löffeln". Mit bloßen Augen konnte ich auf der von Azur umgebenen Luna neben Copernicus und ein Stück des Mare Frigoris, auch das punktförmige Areal um Kepler und Cassinis hellen Fleck sehr gut beobachten. Zwischen 18:00 und 19:00 MEZ wollte ich dann genauer hinschauen und stellte das 10x50 von Meade und das Lidlscope mit 70-fach vor dem Fenster auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Einen Überblick verschaffen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fernglas zeigten sich drei interessante Gebiete am Terminator, die sich mit dem Rükl erst am späten Abend hundertprozentig identifizieren ließen. Anhaltspunkte zu den scharf umrissenen Strukturen konnte ich nur schwer ausmachen. Doch spätestens als ich das Becken des lavaüberfluteten Grimaldi, um dessen Wall das Licht einen Bogen machte, erkannt hatte, war die Sache klar. Rocca W und Sirsalis Z waren die markanten Strukturen an der Tag-Nacht-Grenze. Davon südlich muss die Gegend um Vieta eine weitere auffällige Formation gewesen sein und schließlich Hevelius. Der Krater war insofern interessant, dass sein östlicher Rand einer schnurgeraden Kreidewand ähnelte. Eine vielleicht etwa 80 Kilometer lange weiße Wand erstreckte sich hier am Rand des Oceanus Procellarum. Später am Abend wurde der von Hevelius nördlich gelegene Cavalerius ebenso sichtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick galt auch Lacus Excellentiae mit dem Krater Clausius. Aller Voraussicht soll irgendwo hier am 01. oder 02. September der Mond-Orbiter der ESA, SMART-1, abstürzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Interessanter Mondrundflug bei Fastvollmond&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ab 22:35 MEZ werde ich wohl für 2 ½ Stunden draußen gewesen sein. Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich das Bett hätte hüten müssen. Seit Tagen plagten mich Hustenattacken in beinahe zehnminütigen Abständen. Ohne sonstige Symptome für eine Erkältung hustete ich am Abend fast ohne Unterlass. Soweit zu meinem Krankheitsbild. Aber bei diesem Wetter sollten mich keine zehn Pferde zurückhalten können. Das Seeing machte sich beim Blick zum Mond schon bei den niedrigen Vergrößerungen bemerkbar, aber dem Spaß tat das keinen Abbruch. Am Dobson genoss ich den formatfüllenden Blick auf den fast vollen Mond, genau 48 Stunden vor der Halbschattenfinsternis. Außerdem führte ihn die monatliche Runde genau mittig zwischen alpha (Regulus) und eta Leonis hindurch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegenüber der Durch's-Fenster-Beobachtung vom Abend hatte sich der Tag schon sichtbar weiter über die helle Mondscheibe geschoben. Gut 4% lagen jetzt noch im Dunkeln. Zuerst war ich mit zahlreichen Aufnahmen beschäftigt, aber danach war es ein rein visuelles Vergnügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Aufregender Streifzug über den ("almost Windy Moon")&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sah wie das erste Tageslicht nach einem Monat Finsternis in Grimaldi fiel, entdeckte meinen ersten Kleinstkrater in Plato und bewunderte die Strahlenkränze, allen voran die mächtigen Strahlen von Tycho. Doch bevor es im 430 Kilometer großen Becken Grimaldi langsam Tag wurde und das weiße Mondlicht einen immer weiteren Bogen um seinen großen Wall spannte, setzte sich Hevelius' Rand Stück für Stück aus der Düsternis zusammen, in dem zuvor nur die zentrale Erhebung Hevelius Alpha zu sehen war. So wie in Pythagoras am nordwestlichen Rand des Terminators.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Bessels Rand fiel mir ein einziger langer Strahl ins Auge, der aber vermutlich von Menelaus stammt. Ich war auf Kraterjagd in der Nähe von Marius und der Landestelle von Luna 7. Hier ließen sich viele benannte und unbenannte Krater in 3 Kilometer Größe beobachten. In Schickard erwartete mich eine Fülle aus kleinen Kratern. Bei meinem Mondspaziergang galt meine besondere Aufmerksamkeit den weißen Kratern, die sich vornehmlich über die Osthälfte von Luna verteilen. Wenn die Sonne fast senkrecht über der Mondoberfläche steht, werden viele kleine Krater als helle Punkte sichtbar, aber noch interessanter sind die, die als schneeweiße Kraterringe zu sehen sind. Bei manchen ist auch ein heller zentraler Punkt sichtbar. Beim nächsten Mal werde ich mir ein paar Namen einprägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ansonsten dunkelgrauen und strukturlosen Maria kam dank des hohen Sonnenstandes ebenfalls allerhand Interessantes zum Vorschein. Diese seltsamen Formen könnten Fließformationen oder halb versunkene Krater darstellen, aber in Wahrheit stellen sie sich nur als das Riphägebirge und Flamsteed P heraus. Das sind aber nur zwei Beispiele und besser kann ich diese formlosen Regionen, die erst nahe des Vollmondes in den Maria auffallen, nicht beschreiben. Ein wahres Durcheinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Alphonsus und Byrgius&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch eine weitere Entdeckung erweckte meine Neugier. Was waren das für dunkle Flecken in Alphonsus? Sie fielen mir zum ersten Mal auf. Drei an der Zahl, zwei am Ostrand und einer gegenüber am westlichen Ringgebirge. Die zentrale Erhebung leuchtete mittig als heller Punkt. Sind das Seen erstarrter Lava, die nach dem Impakt durch die Oberfläche des rund 90 Kilometer durchmessenden Kraterbodens drangen? Wenn dem so wäre, müsste hier ja ein richtig heftiger Einschlag stattgefunden haben. Sonst würden doch mehr Krater solche Merkmale aufweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sonnenlicht flutete (fast) vollständig Byrgius' inneren westlichen Kraterwall. In der Mitte der etwa 85 Kilometer langen Wand befand sich eine vielleicht 15 Kilometer lange Lücke. Das Spiel aus Licht und Schatten begeistert mich immer wieder. Das ist das Wunderbare beim Mond. Man kann sich sofort alles - mehr oder weniger - plastisch vorstellen, und so auch die schwarze Lücke in Byrgius. Es gab soviel zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nachtflieger&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 19:28 MEZ im Lidlscope und 23:57 MEZ im Dobson konnte ich noch ein Ereignis der seltenen Art verfolgen. Beim ersten Mal zuckte ich sogar noch zusammen, so überrascht war ich. Eine geschätzte Sekunde lang beobachtete ich einen Flugzeugtransit am Mond. Selbst bei kleiner Vergrößerung am Lidlscope ein Riesenteil mit Turbinen usw. Und mir wurde bewusst, wieviel Glück die Fotografen solcher Transits haben müssen, um sowas vor Sonne oder Mond festhalten zu können. Wäre ich beim zweiten Mal nicht vom Husten abgelenkt gewesen, hätte ich noch einen Flieger im Dobson gesehen. Doch stattdessen sah ich nur die dunkle Rauchfahnen, blickte vom Okular auf und sah ein blickendes Flugzeug neben dem (fast) Ahornzuckermond ("Maple Sugar Moon"). Neben dem windigen Mond ("Windy Moon") ist dies nur eine weitere Bezeichnung für den Märzvollmond.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-4024487157878320851?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/4024487157878320851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/4024487157878320851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/ein-herrlicher-fastvollmond.html' title='Ein herrlicher Fastvollmond!'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-9124400582740773123</id><published>2008-01-16T17:12:00.005+01:00</published><updated>2009-07-12T20:22:06.533+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonnenbeobachtungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Beeindruckende erste Beobachtungsnacht 2006</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;25. Februar 2006 - Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 11:15 MEZ wartete mein 8"-Dobson auf der Terrasse und kurz vor 16:00 MEZ wollte ich noch kurz einen Blick auf unseren Stern werfen. Die SOHO-Aufnahmen zeigten eine komplett fleckenfreie Sonne, aber diese Tatsache hielt mich nicht auf. Zuerst kam das 30mm zum Einsatz. Bei 33,33x ließen sich auch keine großflächigen Fackelgebiete feststellen. Zur Sonnenmitte hin ließ sich noch einigermaßen gut die Körnigkeit der Photosphäre erkennen, während sich der Sonnenrand als flirrender Saum zeigte. Im 3,6mm schlugen mir dann förmlich Feuerzungen entgegen. Es kam mir vor, als würde ich die H-alpha-Sonne vor mir haben, die von unzähligen Spikulen umgeben ist. Feuerberge umgaben das komplette Sonnenrund. Im 6,5mm sah es nicht anders aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum direkten Vergleich des Einblickverhaltens vom 6,5-er, packte ich schließlich noch mein neues 6mm aus, welches ich mir vor einer Woche auf dem ATH zugelegt hatte. Was soll ich sagen? Ich war einfach sprachlos. Wenn man die beiden Okulare nur nebeneinander hält, offenbart es sich schon. 66°! Ich schob es vorsichtig in den Okularauszug und war baff. Nach kurzer Zeit war im neuen Okular eine 0,40° ausgeleuchtete Sonne sichtbar. Fast komplett war sie im großen Gesichtsfeld zu sehen, ein Zehntelgrad fehlte noch. Und das für 22 Euro. Das Handeln hatte sich gelohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich tastete mich an den Fokus heran und zur Kontrastverstärkung versuchte ich noch den Grünfilter. Mit der Zeit wurde dann ein feines Netzwerk bzw. ein einziges Durcheinander aus hellen und nicht ganz so hellen Flächen in der Sonnenmitte sichtbar. Natürlich zerrte das Seeing am Bild, aber blickweise erhielt man schon den Eindruck der Granulation. Ein wirklich toller Anblick. Das ist wie Sonnenaufgang, wenn unser Heimatgestirn formatfüllend im eigenen Okular durch's Bild zieht. So macht Sonnegucken Spaß, so schnell können 35 Minuten vergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Götterbote in später Abenddämmerung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenige Minuten vor 19:00 MEZ gelang mir endlich die Sichtung von Merkur. Als rötlicher Stern flackerte er nur wild um sich, etwa 5° über dem Horizont.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Der Himmel / Es geht los&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 20:10 MEZ brach ich in den Garten auf und war sogleich wieder einmal fasziniert von diesem Anblick. Nach wochenlanger Pause ist die Begeisterung spürbar größer und man vergisst sogar die störenden Lichtquellen hinter'm Haus. Ein überaus klarer Sternenhimmel breitete sich vor meinen Augen aus - gekrönt vom Himmelsjäger aus Böotien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Himmel würde ich allerhöchstens mit Bortle 5 einschätzen. Ohne die Barlow zu bemühen, konnte ich am Saturn ohne weiteres bis zu 277,77x vergrößern. Und die Grenzgröße ermittelte ich mittels Zufallsprinzip zwischen 5,0 und 5,5mag. Die zenitnahen 13 Lyncis (5,3mag) und SAO 25962 (5,5mag) ließen sich stellenweise direkt halten, wenn nicht immer die Brille beschlagen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wohin ist Mars verschwunden? Stand er im Januar nicht noch in der Grenzregion von Widder und Stier? Es wunderte mich, dass er nun schon das Siebengestirn überholt hatte. Ich muss auch sagen, dass es sich erstaunlich gut draußen aushalten ließ. Außer einer fünfminütigen Pause war ich die drei Stunden am Stück in der Kälte. Gegen Mitternacht musste ich mit Zeichenzeug in den Händen feststellen, dass sich der gestirnte Himmel wieder zugezogen hatte. Nichtsdestotrotz verbrachte ich mit dem Orionnebel und Saturn einen sehr schönen Beobachtungsabend zum Tagesausklang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Orionnebel im 10x50&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schwertgehänge zeigte sich schon mit bloßen Augen bestehend aus 42, 41 (theta Ori) und 44 (iota Ori) Orionis nebst dem 4,8mag hellen HD 36960. Unter besseren Bedingungen wird es sicher möglich sein, neben 42 Orionis noch 45 Orionis zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im 10x50, dass nun endlich auf einem Stativ saß, wurde es dann offensichtlicher. Theta Orionis offenbarte eine Doppelnatur und neben dem Stern theta2 Orionis konnten auch die beiden östlich gelegenen Komponenten 6. und 9. Größe erkannt werden. Dieses Mehrfachsystem wurde als erster von Nicolas-Claude Fabri de Peiresc 1610 beobachtet, dem somit auch die Entdeckung des Orionnebels zugeschrieben wird. Darüber hinaus blinkte noch selten und ganz schwach - ich meine es war - LP Orionis durch die Nebelschleier. Diese zeigten schon einige großflächige Strukturen, wie z.B. die helle Kernregion und die sich in westlicher Richtung ausbreitende Randregion Proboscis Major, die beim indirekten Sehen fast bis an HD 37115 heranreichte. Bei indirektem Betrachten fiel auch auf, dass M 42 eine viel größere Fläche einnehmen muss und so war leicht eine NO-SW-Elongation angedeutet, die den Hauptteil des Nebels darstellen musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Orionnebel im 8-Zöller&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Orionnebel setzte ich erst das 30mm Plössl und danach das neu erstandene 20mm UWA ein. Was für ein unglaublicher Anblick! Das Bild war schon gestochen scharf - ohne nachfokussieren. Und wieder kam mir sofort der alte Gedanke in den Sinn, das Gesehene zeichnerisch festzuhalten. Beide Okulare boten hier das gleiche Gesichtsfeld. Mit über 1,3° befanden sich noch 42 und iota Orionis gemeinsam im Blickfeld. Und wenn man einmal ein Ultra Wide Angle-Okular im Auszug hat, möchte man am liebsten kein anderes mehr verwenden. Das überschaubare Feld und der angenehme Einblick trösten darüber hinweg, dass hier - am 20mm - etwa ab der Hälfte des Gesichtsfeldes die Sterne beginnen "komatös" zu werden. Daran störte ich mich nicht weiter und für meinen visuellen Eindruck war es noch vertretbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bestaunte einfach dieses großartige Gemälde von Orions Schatz. Ich wusste schon gar nicht mehr, was M 42 trotz dieses Dorfhimmels zeigen kann. Es war großartig! Im Okular wurde der den Stern nü Orionis' umgebende, fast sphärische Nebelkomplex M 43 sichtbar. Als nadelfeine Lichtpünktchen waren in das graustufige Nebelgebiet die Dreierkette von theta2 Orionis und die 4 Sonnen des Trapeziums um theta1 Orionis eingebettet. Gerade einmal eine Million Jahre sollen diese Sterne alt sein. Erst 1673 entdeckte Jean-Felix Picard den vierten Stern in der Runde und Huygens nannte die Gruppe daraufhin "Trapezium". Aber auch schwächere Sterne können beobachtet werden, wie etwa zwei Exemplare im westlichen Abschnitt der hellen Huygens-Region. Teile in dieser und der Proboscis Major waren scharf abgegrenzt, im Gegensatz zu der westlichen Randregion, Proboscis Minor. Der im 10x50-Fernglas indirekt erkannte, langgestreckte Hauptteil des Nebels konnte hier direkt erahnt werden. Die vielen Helligkeitsabstufungen müssen einfach mal auf Papier gebannt werden. Und alles befand sich inmitten eines wunderbaren Sternhintergrundes. Ich wusste es schon gar nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;First Light für den UHC&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich stand auch die Lichttaufe für meinen ersten UHC-Filter auf dem Programm. Mit einem freudigen Gefühl zerriss ich das Prüfsiegel. Ich habe ihn an beiden Okularen ausprobiert. Schwache bzw. nur indirekt wahrnehmbare Nebelgebiete hob er gut hervor. So erhält man einen noch besseren Sinn für die tatsächlichen Ausmaße. Mehr als 30 Lichtjahre misst Orions leuchtend grauer Schatz groß. Zudem dunkelte er die Sterne schon sichtbar ab, die dann auch in einem grünen Licht funkelten. Bin mal gespannt, was der Astronomik so aus leuchtenden Wasserstoffnebeln bei stockdusterer Nacht rausholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fotografisches&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die TS-Adapterkombination für die Kamera hab ich getestet, so hatte das  angestrengte Stillhalten etc. am Okular vielleicht ein Ende hat. Nebulöses bekam ich mit 8 Sekunden schon ein wenig hin, aber ohne Nachführung ... Für ein paar Schnappschüsse habe ich mich danach dem Siebengestirn zugewandt. Später habe ich noch zum Abschluß der Beobachtung des beringten Saturn einige Sternfeldaufnahmen vom Krebs gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Saturn in der Übersicht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit bloßen Augen war der strahlende Ringplanet neben einem verwaschenen Fleck sichtbar, der sich seinerseits nahe gamma und delta Cancri befindet. Zum Gesamteindruck begann ich natürlich auch hier mit dem 20mm UWA. Saturn befand sich entlang einer auffälligen, gewundenen Sternenkette, in der sich z.B. auch Titan einfädelte. Aber wo ist der Sternhaufen? Einmal kurz geschwenkt und ich saß mittendrin: im Bienenkorb eben. Bei dem scheinbaren Durchmesser von 1,5° kein Wunder. Formatfüllend ist der Anblick einfach unbeschreiblich. Hier versammeln sich über 300 Sterne, die vor 650 Millionen Jahren entstanden sind. Die enge Begegnung mit Asellus Australis (delta Cancri) und die rückläufige Bewegung zum Monatswechsel dicht an M 44 vorbei, hatte ich - auch des Wetters wegen - versäumt. Aber die Begegnung zwischen Mond und Mars hatte auch etwas für sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Imposanter Saturn&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mir einen Überblick verschafft hatte, kamen die kürzeren Brennweiten zum Einsatz. Bei 154-facher (6,5mm Plössl) und 166,66-facher (6mm UWA) Vergrößerung war der Ringplanet prachtvoll anzuschauen und die Cassini-Teilung trat indirekt schon umlaufend hervor, aber bei 277,77x war das Saturnsystem eine wahre Augenweide. Über 1,2 Milliarden Kilometer entfernt, doch im Okular erschien er diesmal wirklich groß. Außer der Erddrehung bemerkte ich im Okular keine merkliche Luftbewegung. Da gab's nichts zu rütteln. Unglaublich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die leergefegte Lücke schnitt sich sehr markant zwischen A- und B-Ring ein. 4.500 Kilometer breit und ich konnte sie wunderbar umlaufend verfolgen. Im gespiegelten Bild verschwand oben rechts die Cassini-Teilung im schmalen Schatten der Planetenkugel, der Nordpol lugte bereits hinter dem Ring hervor und besonders fiel mir bei dieser Beobachtung der C-Ring auf, der sich zart vor der Saturnkugel abzeichnete. Ich wunderte mich, dass er mir vorher noch nie aufgefallen war und dachte zuerst an einen Ringschatten oder ein Wolkenband. Damit wurde mein Ringhorizont auf jeden Fall erweitert. Und neben dem auffälligen Wolkenband am Äquator nahm ich auf der südlichen Hemisphäre eine weitere Abstufung der Helligkeit wahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Monden musste man - wie schon angedeutet - wegen des nahen Sternenteppichs  aufpassen. Sicher konnte hier Titan und Rhea erfasst werden, Dione und Tethys waren da schon schwächer bzw. nur indirekt zu erkennen. Der Saturnmond Tethys, der zu meinem Beobachtungszeitpunkt schon nahe (zwischen 6 und 7 Bogensekunden) am Saturnsüdpol stand, erschien sogar nur selten. Trotzdem ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine fantastische Saturnbeobachtung! Und irgendwo zwischen den Lichtpünktchen und dem beringten Planeten durchreist seit über 1 ½ Jahren ein 2 Tonnen schwerer künstlicher Trabant das System und "springt" von Mond zu Mond. Cassini entdeckte unter anderem einen bis zu 20 Kilometer hohen und 1.300 Kilometer langen Höhenzug auf Japetus' Äquator, aktive "Tigerstreifen" an Enceladus' Südpol, gewaltige Stürme auf Saturn und "verkehrte" Elektronen in dessen Magnetfeld. Eine fantastische Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Alles in allem&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfangs zogen am Vormittag noch ein paar Haufenwolken vorüber, doch über den Nachmittag verkrümelten sie sich schließlich. Stunden später hatten mich ein richtig beeindruckender Orionnebel und ein imposanter Ringplanet begeistert. Sie waren das Ergebnis dieser ersten - und sogar mondlosen - Beobachtungsnacht. Hoffentlich lässt die nächste klare Nacht nicht mehr allzu lange auf sich warten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-9124400582740773123?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/9124400582740773123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/9124400582740773123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/erste-beobachtungsnacht-2006-sehr.html' title='Beeindruckende erste Beobachtungsnacht 2006'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5059209189988978554</id><published>2008-01-16T16:58:00.004+01:00</published><updated>2009-07-12T18:41:53.819+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atmosphärisches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mondbeobachtungen'/><title type='text'>Mein erstes Mondhalo</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;09. April 2006 - Montag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund der im Thread &lt;a href="http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/398960/site_id/1#import"&gt;"Mondhalo, leider nur kurz"&lt;/a&gt; gezeigten Fotos, wollte ich mal selber nachsehen und bin erstmal zum Fenster. Hm, ist das was da oben? Könnte ...? Also bin ich um 22:45 MESZ schnell raus und erblickte mein allererstes Mondhalo. So sieht das also aus: wie bei der Sonne, nur ohne Farben. Am Tag herrschte auch diesiges Wetter mit dunklen Wolken in Richtung Sonne, und ich konnte die untere Hälfte eines Sonnenhalos gut sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Mond war es aber "nur" ein schwacher und grauer Nebelring. Innen schärfer begrenzt als außen. Trotzdem war bzw. bin ich froh, dass mir dieses Mondhalo ins Netz ging. Ich glaube es war sogar vollständig, der obere Teil zeigte sich nur deutlicher als der Rest. Egal wo ich im Garten stand, immer fehlte ein Stück. Wegen dem dichten Wolkenvorhang ließen sich keine Sterne ausfindig machen. Auf der matschigen Mondscheibe konnte ich zum Schluß schwach Tychos helle Kraterregion mit Cassinis hellem Fleck erkennen. Und nach zehn Minuten mit T-Shirt draußen im Garten bin ich wieder rein. Und nächstes Mal nehme ich die Kamera mit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5059209189988978554?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5059209189988978554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5059209189988978554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/mein-erstes-mondhalo.html' title='Mein erstes Mondhalo'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-761038598804501260</id><published>2008-01-16T15:49:00.003+01:00</published><updated>2009-07-12T18:38:27.494+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonnenbeobachtungen'/><title type='text'>Sonne mit kleinem Instrumentarium</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;06./07. April 2006 - Donnerstag/Freitag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar hat es mit 73P/Schwachmann-Wassmann letzte Nacht nicht geklappt, dennoch habe ich mir - trotz wechselhaften Aprilwetters - um 14:45 MESZ Stativ und das 10x50 geschnappt und bin für ein bisschen Sonnengucken auf die Terrasse gegangen. Schon toll, wie sich die Sonnenflecken von 10865 und 10866 nach der schwarzen Sonne vom 29. März noch entwickelt haben. Während der in Deutschland partiellen Sonnenfinsternis standen sie noch nahe des Ostrandes. Zum Abschied schoss heute morgen um 7:22 MESZ immerhin ein M1,4-Flare aus der aktiven Region 10865.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile befinden sich vier benannte Gruppen auf der westlichen Hemisphäre der sichtbaren Sternenscheibe und eine weitere baut sich gerade auf der gegenüberliegen Hälfte auf. Die aktiven Regionen 10865, 10866, 10867 und 10868 hat Andreas Murner vorgestern eindrucksvolls festgehalten: &lt;a href="http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/397503/site_id/1#import"&gt;"Sonnendetails (04.04.2006)"&lt;/a&gt;. Um sich meine Beobachtungsbeschreibung besser vorstellen zu können, möchte ich noch auf eine &lt;a href="http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/398316/site_id/1#import"&gt;Teilsonne in H-alpha&lt;/a&gt; verweisen, an die Mario Weigand am selben Tag arbeitete. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der noch riesigen Ausmaße ließ sich 10865 nicht mit bloßem Auge ausfindig machen. Also ran ans Glas. Im 10x50 Meade zog die Sonne zwischen dünnen Zweigen ihre Bahn und der große Fleck war nicht zu übersehen. Mit mehr als 38.200 Kilometern Länge hat er ungefähr das Dreifache des Erddurchmessers. 10867 erschien als feiner Punkt und 10866 war wieder etwas flächiger. Auf den aktuellsten SOHO-Aufnahmen von heute Vormittag besitzt ersterer die Größe der Erde - dieser kleine Nadelstich wohlgemerkt. In dieser Konstellation bildeten die Flecken ein rechtwickliges Dreieck. Die erst Anfang dieser Woche erschienene Gruppe 10868 blieb für mich unsichtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war keine weltbewegende Beobachtung, aber die 10 Minuten wollte ich nicht unerwähnt lassen. Vorhin wollte ich noch einen Blick auf die Sonnenfinsternis-Flecken erhaschen, doch vor einer Stunde wurden die Wolken dann doch dichter, so dass ich jetzt mal die Sachen reinräumen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ein Tag später&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern habe ich zur Mittagsstunde nochmal zwei, drei Blicke zur Sonne geworfen. Allerdings nicht mit dem Fernglas, sondern im 8x50-Sucher vom Dobson und bei 111-fach im 8-Zöller selber. Am Vormittag war es eigentlich weiträumig wolkenlos, aber als Petrus meinen Dobson auf der Terrasse stehen sah, hatte er es sich sofort anders überlegt. Als das Seeing bei der verwendeten Vergrößerung immer matschiger wurde und sich die Wolkenlücken immer weiter zurückzogen, habe ich alles eine Stunde später wieder nach drinnen verfrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sucher wiesen schon alle Gruppen eine Doppelnatur auf. Der neue Nachbar nördlich an den großen Fleck 10865 grenzend, war als kleine Schattierung zu sehen. Am Abend vorher ereignete sich in der aktiven Region um 22:33 MESZ noch ein weiterer M-Flare. Das große Fleckengebiet wurde von einer weißen langen Fackelregion gefolgt. Es erstreckte sich über die gesamte Länge östlich von 10865.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10867 hatte ebenfalls einen kleinen Fleck im Schlepptau. Die Region 10866 zeigte sich in den SOHO-Bildern als Dreifachfleck, wobei im 8x50 nur zwei sichtbar waren. Die beiden kleineren Sonnenflecken waren als länglicher Begleiter zu sehen, vermute ich. Da reichte das Auflösungsvermögen des Suchers nicht aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie am Tag zuvor, konnte ich nun selbst im 9mm-Okular die kleine Gruppe 10868 nicht entdecken. 10869, der sich der Sonnenmitte näherte, war ebenfalls doppelt. Ein länglich erscheinender Fleck wurde von einem dunklen Punkt verfolgt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So zeigte sich mir die Freitagssonne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-761038598804501260?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/761038598804501260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/761038598804501260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/sonne-mit-kleinem-instrumentarium.html' title='Sonne mit kleinem Instrumentarium'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-3219118721830034413</id><published>2008-01-16T15:27:00.002+01:00</published><updated>2009-07-11T19:05:12.433+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonnenbeobachtungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atmosphärisches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mondbeobachtungen'/><title type='text'>Zwei Sonnenkränze bei der Suche nach Luna</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;26./27. März 2006 - Sonntag/Montag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Fahrt ins Wahllokal konnte ich am Sonntag durch die getönte Autoscheibe schon einen diffusen Lichtring um die Sonne erkennen. Auch die Färbung glich einem großen Mondhof (Aureole) bei dichter Bewölkung. Bin mir zwar nicht mehr sicher, aber ich meine die westliche Nebensonne war auch zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wo ist Luna?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter am Montag war wieder sehr wechselhaft und ein ordentlicher Wind pfiff um die Ecken. Und ein kleiner Frühlingsschauer rundete das Gesamtbild ab. Als sich zwischendurch weite Teile des Himmels auflockerten, wollte ich dann doch noch dem Mond 48 Stunden vor der Sonnenfinsternis auflauern. Ab kurz vor 11:30 MESZ hielt ich sporadisch nach Luna Ausschau. Beim ersten Anlauf war ich noch erfolglos, aber bei der nächsten größeren Wolkenlücke nahm ich dann doch das 10x50-Glas zu Hilfe. Ich setzte mich ans Fenster und bin nach kurzem Schwenken gleich fündig geworden. Eine weiße Mondsichel hatte im Gesichtsfeld Platz genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sah auf die Uhr: 12:46 MESZ. Da klingelte was bei mir. Sollte der maximale Bedeckungsgrad der partiellen Sonnenfinsternis am Mittwoch nicht zur selben Zeit stattfinden? Ein Blick auf Calsky bestätigte meine Annahme. Um 12:40 MESZ findet tatsächlich die größte Bedeckung für meinen heimischen Garten statt. Während bei mir nicht einmal 27% der Sonnenscheibe abgedeckt werden, verlässt zum selben Zeitpunkt die schwarze Sonne den afrikanischen Kontinent und der Mondschatten wandert über's Mittelmeer nach Kleinasien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da waren es also tatsächlich noch genau 48 Stunden. Die folgenden Versuche, den Mond vom Garten aus mit dem Fernglas aufzuspüren, scheiterten jedoch. Aber die flinken Wolkenfelder waren nicht nur hinderlich. Neben einer kurzzeitigen Nebensonne im Westen, blies der Wind zahlreiche irisierende Wolken an der Sonne vorbei, die wieder in vielen Farben schillerten. Jetzt aber her mit der Kamera, dachte ich nur noch und ein paar vorzeigbare Fotos wurden auf den Chip gebannt. Die begeistern mich einfach jedes Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Doppelt gekrönte Sonne&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zufällige Entdeckung ließ meine Freude aber noch mehr steigen. So ganz nebenbei entdeckte ich beim Versteckspiel mit der Sonne zwei Kränze. Das hat mich echt umgehauen. Um bei meiner Suche nach der schmalen Mondsichel am (fast) blauen Mittagshimmel der Sonne nicht zu nahe zukommen, blendete ich sie - wie üblich mit Dächern und Fassaden - ab. Ich dachte ich seh nicht richtig, als ich einen farbenprächtigen Halbkreis entdeckte, den ich genauso von vielen Bildern im Internet kannte. Den blaugrünen Bereich grenzten zwei rötliche Farbbögen ein. Wunderschön! Umso mehr freute ich mich dann noch, als das Ablichten der doppelten Sonnenkrone nach einigen Versuchen doch noch geklappt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder eine zufällige Erstsichtung mehr. Kurz gesagt: Begeisterung pur!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-3219118721830034413?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/3219118721830034413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/3219118721830034413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/zwei-sonnenkrnze-bei-der-suche-nach.html' title='Zwei Sonnenkränze bei der Suche nach Luna'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-8306803064096694144</id><published>2008-01-16T15:06:00.003+01:00</published><updated>2009-07-12T18:42:53.194+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonnenbeobachtungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atmosphärisches'/><title type='text'>Ein Halo mit angelegten Ohren</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;15. März 2006 - Mittwoch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für vielleicht zwei Stunden konnte ich heute am frühen Nachmittag ein wunderbares Halo-Ereignis beobachten. Kaum war ich zuhause, schon bemerkte ich im Fenster Teile eines auffälligen 22°-Rings. Also wieder raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein geschlossenes Sonnenhalo konnte ich nicht beobachten, dafür aber schienen der obere und untere Bogen des 22°-Halos überaus hell und farbig. Es entstanden 23 Bilder, die mir allesamt besser gefallen, als die meiner Halobeobachtung vor drei Wochen. Liegt wohl auch daran, dass der Himmel heute nur leicht mit Zirren bedeckt war. So war neben den ausgeprägten Bögen über einen langen Zeitraum auch eine rechte Nebensonne sichtbar. Die linke kam fast gar nicht zum Vorschein. Das aufregendste an dem Halo war aber eine andere Erscheinung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei ungefähr 1 Uhr spaltete sich der obere helle Bogen auf. Auf den Fotos meine ich sogar diese Teilung ansatzweise auf der linken Seite zu sehen. Was kann das nur sein, fragte ich mich. Offenbar handelte es sich dabei um ein so genanntes umschriebenes Halo ("circumscribed halo"), wie man es sehr schön auf &lt;a href="http://www.atoptics.co.uk/halo/circim2.htm"&gt;dieser Aufnahme&lt;/a&gt; sieht. Sie sahen wie angelegte Hasenlöffel aus. Wirklich sehr interessant. Was es an farbigen Kreisen und Lichtbögen alles zu entdecken gibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-8306803064096694144?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/8306803064096694144'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/8306803064096694144'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/ein-halo-mit-angelegten-ohren.html' title='Ein Halo mit angelegten Ohren'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-3710387522140145601</id><published>2008-01-16T14:34:00.003+01:00</published><updated>2009-07-12T18:33:56.867+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sternschnuppen'/><title type='text'>Große Schnuppe bei Orion</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;14. Dezember 2006 - Donnerstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 2:05 MEZ konnte ich letzte Nacht einen hellen Meteor östlich von Orion fallen sehen. Gleichzeitig hatte ich zwar Sirius im Blick, mit einer genauen Helligkeitsschätzung tat ich mich trotzdem schwer. Die Leuchterscheinung könnte sowohl doppelte Sirius- als auch Venushelligkeit gehabt haben. Auf jeden Fall hatte sie eine grünlichen Schimmer und zog einen Schweif von mindestens 5 bis 10° Länge hinter sich her.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-3710387522140145601?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/3710387522140145601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/3710387522140145601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/groe-schnuppe-bei-orion.html' title='Große Schnuppe bei Orion'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-2663820606270226758</id><published>2008-01-16T14:24:00.002+01:00</published><updated>2009-07-12T18:08:22.319+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sternschnuppen'/><title type='text'>Helle Sternschnuppe kurz vor Mitternacht</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;14. April 2007 - Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 10 oder 5 Minuten vor Mitternacht ist letzte Nacht Richtung Nordnordost eine helle Sternschnuppe niedergegangen, im Drachen zwischen den beiden Wagen. Die Sichtbarkeit betrug etwa 2 oder 3 Sekunden, die Helligkeit war vergleichbar mit der Venus (-4,0mag) und die Farbe würde ich mit gelblich angeben. Am Ende der kurzen Bahn zerbrach sie in zwei gleich große bzw. gleich helle Stücke. Ein Schweif war nicht sichtbar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-2663820606270226758?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/2663820606270226758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/2663820606270226758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/helle-sternschnuppe-kurz-vor.html' title='Helle Sternschnuppe kurz vor Mitternacht'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-4708000822301155223</id><published>2008-01-16T14:13:00.002+01:00</published><updated>2009-07-12T18:08:03.448+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sternschnuppen'/><title type='text'>Geminiden-Feuerkugel um 4:44 Uhr</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;15. Dezember 2007 - Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zur Arbeit habe ich heute früh für höchstens 4 bis 5 Sekunden einen hellen Meteor sehen können. Ich war Richtung Euskirchen unterwegs, als vor mir am Westhimmel eine heller werdende Sternschnuppe den Stier durchzog. Es war 4:44 MEZ und sie wurde maximal um die -5,0mag hell (sehr wahrscheinlich heller als Venus), wobei sie in einem Grünton leuchtete. Ein großartiges Schauspiel, wie das kosmische Krümelchen die Atmosphäre zum Leuchten brachte. Denn für mich sind Feuerkugeln garantiert ein Ereignis mit Seltenheitswert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-4708000822301155223?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/4708000822301155223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/4708000822301155223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/geminiden-feuerkugel-um-444-mez.html' title='Geminiden-Feuerkugel um 4:44 Uhr'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-330079776796367703</id><published>2008-01-14T14:13:00.002+01:00</published><updated>2009-07-12T18:07:40.168+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungstipps'/><title type='text'>Tipp: Nahe Asteroidenpassage im Fernglas</title><content type='html'>In der Nacht vom 29. zum 30. Januar 2008 fliegt ein 400 Meter großer Asteroid in nur 1,4-facher Mondentfernung (600.000 Kilometer) an der Erde vorbei. 2007 TU24 gehört zur Apollo-Klasse und wurde erst am 11. Oktober 2007 entdeckt. Während des Erdvorbeiflugs ist er als 10,2 bis 10,5mag heller Lichtpunkt im Großen Bären sichtbar. Für Extrembeobachter ist er damit wahrscheinlich noch ein Ziel für gängige Ferngläser, besser aber mit 60mm oder mehr Öffnung. Eine gute Aufsuchkarte gibt es &lt;a href="http://users.skynet.be/boninsegna/2007TU24.jpg"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-330079776796367703?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/330079776796367703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/330079776796367703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/tipp-nahe-asteroidenpassage-im-fernglas.html' title='Tipp: Nahe Asteroidenpassage im Fernglas'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5647904643915428618</id><published>2008-01-13T15:02:00.004+01:00</published><updated>2009-07-12T18:05:59.685+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Dianas Bogen</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;12. Januar 2008 - Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mondsichel war an den Abendhimmel zurückgekehrt. Um 17:45 MEZ war der Himmel noch nicht richtig dunkel, da war ich schon mit dem Fernglas und Stativ im Garten und visierte sie an. Damit ging ich auf Endeckungsreise in Dianas Bogen, wie der 4 Tage alte Mond auch genannt wird. Im Fernglas lugte er hell durch ein rundes Fenster im Geäst des Apfelbaums. Ein heller Stern, lambda Aquarii, stand unterhalb des Mondes und war auch leicht freisichtg in der Abenddämmerung zu sehen. Und kurz nach Beginn meiner Beobachtung steuerte ein Flugzeug haarscharf am Mondnordpol vorbei, mit vielleicht nur 2 oder 3 Bogenminuten Abstand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der aschgrauen Seite des Mondes waren die Maria als großflächige Strukturen sichtbar. Besonders auffällig waren dabei das Mare Humorum, der lavaüberflutete Krater Grimaldi und das schmale dunkle Band des Mare Frigoris, welches in die helle Mondsichel überging. Die Südspitze des Sichelhorns bildete eine Formation, die an eine Bergspitze erinnerte; deutlich erhob sie sich vom Mondrand. Jenseits der Sichel saßen am dunklen Rand zwei helle Lichtpunkte. Und während ich so über die "Landspitze" wanderte, konnte ich mir auch vorstellen, wie sich dieses Bild in die Mondlandschaft einfügt. Während der an der Sichelspitze aufsitzende Berg den östlichen Wall eines Kraters bildet, stellte der nächstgelegene Lichtpunkt den westlichen Kraterwall dar. Und letzter musste mit der zweiten Lichtperle einen weiteren Krater formen. Die Krater sah ich zwar nicht, ich konnte es mir aber richtig räumlich vorstellen, wie sich das Sichtbare zusammenfügt. Wie ich später bei der Nachrecherche feststellen konnte, handelte es sich bei dem Berg an der Sichelspitze sehr wahrscheinlich um die Erhöhung zwischen Scott und Malapert, die als Leibnitz Beta bezeichnet wird. Sie dürfte weniger als 200 Kilometer vom Südpol entfernt sein und gehört außerdem zum Rand des gigantischen South Pole Aitken-Beckens.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der nördlichen Sichelspitze stand ein wenig auffälliger Glanzpunkt, entlang des Terminators sah ich etwa in der Mitte einen auffälligeren, wo der Terminator auch eine rechteckige Kerbe in die beleuchtete Seite schnitt. Immer mehr prominente Formationen entdeckte ich und deshalb musste bald Bleistift und Papier her. Und so arbeitete ich eine halbe Stunde an einer Skizze zwecks späterer Identifizierung. Im nördlichen Teil der Mondsichel lagen Hercules und Atlas. Der Terminator verlief genau an Hercules' Westwall, während die zur Sonne gewandten Terrassen in ein weißes Morgenlicht getaucht wurden. Weiter südlich fiel mir nahe des Mare Crisium der Krater Macrobius auf, und natürlich Proclus mit seinem asymmetrischen Strahlensytem. Südlich des Mare Crisium war das kleine und längliche Mare Undarum mit dem angerenzenden lavaüberfluteten Krater Firmicus sichtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Terminator halbierte das Mare Nectaris, an dessen Ostrand zogen sich die letzten Schatten entlang der Berge der Pyrenäenkette. In Richtung Rand fiel hier der helle Langrenus auf, von dem sich ein schmales graues Band erstreckt. Eine letzte auffällige Gruppe war Janssen mit den umgebenen Kratern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mein erster blinkender Satellit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ziemlich einer Stunde der Mondbeobachtung am Fernglas bemerkte ich nun den Sternenhimmel, der jetzt über mir funkelte. Der rötliche Mars strahlte durch die Blutpflaume hindurch und über allem thronte immer noch Holmes. Schwach war er sichtbar, aber immerhin besser als in der Nacht zuvor. Und als ich meinen Blick schweifen ließ, fiel mir im Gebiet der Sternbilder Dreieck und Widder ein ziehender Lichtpunkt auf, der plötzlich ausging, um ein paar Sekunden später wieder aufzuleuchten. Eine Dunkelphase bestimmte ich zu etwa 2°. Was konnte das sein? Mit dem Kopf im Nacken verfolgte ich es über den halben Himmel. Es zog am Himmels-W der Kassiopeia vorbei, im Grenzgebiet von Drache und Kleiner Bär verlor ich schließlich den blinkenden Satelliten. Ich dachte gleich an einen taumelnden Iridium. Doch ein prüfender Blick auf Calsky könnte dies bestätigen. Stattdessen handelte es sich um eine rotierende Raketenstufe des russischen Forschungssatelliten SICH-1M, der am Heilig Abend 2004 von Baikonur gestartet wurde.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mond, Mira und die Grenzgröße&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 20:00 MEZ war ich nochmals draußen. Zuerst schaute ich nochmal auf dem Mond vorbei. Etwa dort, wo der südliche Rand des Mare Nectaris in die dunkle Seite überging, war zuvor ein schwacher Lichtpunkt in der Nacht erschienen, doch jetzt war hier eine parallel zum Terminator verlaufender Linie, etwa eine Bogenminute lang. Vermutlich handelte es sich dabei um die Bergrücken zwischen Catharina und Cyrillus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über mir breitete sich ein wunderbarer Sternenhimmel aus. Ich saß im Gartenstuhl, die Lehne zurückgeklappt, ließ einfach meinen Blick schweifen und suchte nach dem schwächsten Stern. Die Grenzgröße lag erneut über 6,0mag, dass SQM hatte ich aber nicht dabei. Südwestlich des Walfischkopfes erkannte ich den Riesenstern Mira, dessen Helligkeit ich anhand der umliegenden Sterne gamma und delta Ceti und alpha Piscium auf ca. 4,0mag schätzte.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Dreiviertelstunde bin ich dann erstmal zum verspäteten Abendessen reingegangen. Als ich später wieder rausgehen wollte, hatte es sich wie an den Abenden zuvor zugezogen. Dabei wollte ich noch einen nur ein Kilometer entfernten Platz vor dem Dorf testen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5647904643915428618?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5647904643915428618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5647904643915428618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/dianas-bogen.html' title='Dianas Bogen'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-7275527263767442832</id><published>2008-01-12T14:53:00.002+01:00</published><updated>2009-07-12T18:04:31.881+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>NGC 752 und der Golfschläger</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;11. Januar 2008 - Freitag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für meine "Interstellarum"-Rubrik in Heft 60 (Oktober/November 2008) steht jetzt NGC 752 fest. Draußen zeigten sich die Sterne und so konnte ich gleich eine Testbeobachtung mit dem 8x40 durchführen. Leider war es relativ diesig und auch Wolkenfelder zogen über den abendlichen Himmel, doch davon ließ ich mich nicht abhalten; die Grenzgröße lag noch gut über 5,5mag. Das Aufsuchen war noch ein Leichtes: zwischen gamma Andromedae und beta Triangulum, dem spitzen Winkel im Dreieck, sah ich 58 und 56 Andromedae. Letzterer ist der Ausgangspunkt. Mit Stativ und Fernglas hatte ich mich im Gartenstuhl zurückgelehnt. Als erstes sah ich, wie sich ein Dutzend heller Sterne herzförmig anordneten, wobei das optische Paar um 56 And die Spitze der Herzkette darstellt. Doch Männer wird eher das Sternmuster auffallen, welches einen Golfschläger formt. Es ist einer von vielen Asterismen des Amateurastronomen John Davis. Den Schaft des Schlägers bildete eine gut sichtbare Sternenkette, den Kopf stellte dabei wieder der optische Doppelstern aus zwei orangefarbenen Komponenten dar. Mit dem kleinen 8x40 kam ich auf eine Grenzgröße über 10,0mag. In der Verlängerung des Schlägerkopfes bzw. in der linken "Herzkammer" erschien später ein schwacher, runder und relativ großer Nebelfleck mit einer gesprenkelten Oberfläche: NGC 752 war gefunden. Im Verhältnis zum Golfschläger formte der Nebel einen überdimensionalen Golfball. Mehr als nur einige Lichtfunken in der milchigen, diffusen Scheibe war von dem Sternhaufen aber nicht zu sehen, auch mit indirektem Sehen nicht; die Größe schätzte ich auf knapp 30 Bogenminuten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Währenddessen näherte sich 17P/Holmes weiter dem Kopf der Medusa, Algol. Und nach einer halben Stunde der Beobachtung verzog ich mich erstmal wieder nach drinnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-7275527263767442832?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7275527263767442832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7275527263767442832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/ngc-752-und-der-golfschlger.html' title='NGC 752 und der Golfschläger'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5962741946330785913</id><published>2008-01-12T14:44:00.002+01:00</published><updated>2009-07-12T18:03:16.377+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Orion und der Skorpion</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;08. Januar 2008 - Dienstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich mich um 4:20 MEZ auf dem Weg zur Arbeit machte, wandte ich noch meinen Blick kurz Richtung Nordwesten. Während über mir das sternenübersäte Himmelszelt funkelte, soff jedoch das mittlerweile schwache Leuchten des Kometen 17P/Holmes in der horizontnahen Straßenbeleuchtung ordentlich ab. Auf meiner Fahrt begleitete mich Orion, der prächtige Himmelsjäger aus Böotien, der schon halb im Westen versunken war. Nur sein Gürtel und ein weiterer Stern, der nur Sirius sein konnte, standen noch knapp über dem Horizont und folgten mir durch die Nacht. Sie zogen über das schlafende Land und verschwanden zwischenzeitlich in der orangefarbenen Lichtglocke Rheinbachs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 ½ Stunden später, ich war nun in der entgegengesetzten Richtung unterwegs, nahm mit der Zeit sichtbar der Glanz des Morgensterns zu. Südlich der Venus fielen mir tief im Osten zwei - später drei - Sterne auf, die mich gleich an die Antares vorgelagerte Sternenkette im Skorpion erinnerte. Dicht über dem Horizont tauchte tief im Dunst verborgen ein kaum sichtbarer Stern auf. Er befand sich an der Stelle an die Antares gehörte, doch anhand der nahen Sterne hatte gerade mal eine Helligkeit von nur 3,0mag. Dagegen leuchtet er in den Sommernächten mit 0,9mag und funkelt in der Farbe des Mars.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser morgendlichen Beobachtung aus dem Autofenster erinnerte ich mich wieder an die Geschichte von Orion und dem Skorpion. Als übereifriger Jäger mit seinen beiden Hunden wollte er jedes Tier töten. Gaia, die Göttin der Erde, sandte daraufhin einen Skorpion aus, gegen den Orion nichts ausrichten konnte und der ihn schließlichlich tötete. Es heißt, dass Asklepios versucht hat Orion zu heilen. Letztendlich wurden alle drei Figuren an den Nachthimmel versetzt. Der hochmütige Orion und der todbringende Skorpion wurden dabei an gegenüberliegenden Himmelsteilen ans Firmament gebannt. Wenn die Sterne des Skorpions im Osten aufgehen, gehen am Westhimmel die Gestirne des Orion gerade unter. Nördlich des Skorpions wurde mit dem großen aber unübersichtlichen Sternbild des Schlangenträgers auch der Gott der Heilung, Asklepios, an den Himmel versetzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5962741946330785913?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5962741946330785913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5962741946330785913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/orion-und-skorpion.html' title='Orion und der Skorpion'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-7821545628799247534</id><published>2008-01-12T14:36:00.001+01:00</published><updated>2009-07-11T19:07:19.709+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonnenbeobachtungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atmosphärisches'/><title type='text'>Montgolfiers Gasball</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;03. Januar 2008 - Donnerstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich auf der Fahrt von der Arbeit war - es war vielleicht ungefähr 8:40 MEZ - sah ich knapp über dem Horizont eine rötliche Scheibe. Über der Grafschaft ging in einem schmutzigen Rotton eine eiförmige Sonne auf, umgeben von bleiernen Wolken. Zwischenzeitlich tauchte der unterste Teil aus den grauen Wolken auf. Dagegen umfassten den Sonnenäquator die ganze Zeit über graue, breite Wolkenbänder mit welligen Rändern, ähnlich den Äquatorbändern des Jupiter und obwohl dieser Vergleich nahe lag, erinnerte mich dieses Bild eher an den Ballon der Brüder Montgolfier, die geschmückte Kugel aus Leinwand, die sich vor 225 Jahren in die Luft erhob.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-7821545628799247534?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7821545628799247534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7821545628799247534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/montgolfiers-gasball.html' title='Montgolfiers Gasball'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5142775777127677533</id><published>2008-01-07T12:52:00.005+01:00</published><updated>2009-07-12T18:00:16.089+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonnenbeobachtungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Noro, Novae und Kometen</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;06. Januar 2008 - Sonntag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern, der erste richtig schöne Sonnentag im neuen Jahr, doch Mareike lag immer noch mit einem Infekt im Bett, mittlerweile seit Freitag. Wir vermuteten gleich den Norovirus, der zurzeit wieder Schlagzeilen macht. Sie hat sich ihn von einem Arztbesuch letzte Woche mitgebracht. So hütete ich mit ihr als Leidensgenosse (und Teekocher und Salzstangenholer) das Bett und las eifrig in Ferris' "Fasziniert von den Sternen", welches jetzt bestimmt schon ein halbes Jahr auf meinem Nachttisch liegt, in dem ich jedoch nur noch sehr selten blätterte. Doch jetzt begeisterten mich wieder die lebendigen Textpassagen und etwa die Geschichte über Edward Emerson Barnard. Es ist doch einfach ein wunderbares Buch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Der erste umgedrehte Sonnenfleck&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am späten Vormittag stahl ich mich dann aus dem Bett. Der blaue Himmel im Fenster sah einfach zu verlockend aus. Ich wollte das sonnige Wetter ausnutzen und mal wieder einen Blick mit dem Fernglas auf unseren Stern werfen. Erst am Abend zuvor las ich von 10981, dem ersten Sonnenfleck des neuen 11-jährigen Zyklus. Auf Bildern hatte er klein - sogar winzig - ausgesehen, doch ich holte trotzdem das 10x50 hervor und als ich nach langer Zeit die relativ große Sternscheibe im Fernglas sah, dachte ich, dass es schwierig wird, aber machbar sein könnte. Da das Gewinde für die Fernglashalterung vor einigen Monaten herausgebrochen war, lag es eigentlich nur noch unberührt im Regal. Ich versuchte es so ruhig wie möglich zu halten und hielt es sogar provisorisch mit dem Stativ zusammen. Zwischenzeitlich war schon ein zitterfreies Bild der Sonne zu sehen, nur zeigte sie sich absolut blank. Spaßeshalber versuchte ich es dennoch mit meinem neuen Nikon Action 8x40. Fest auf dem Stativ montiert zeigten sich auch in ihm keinerlei Auffälligkeiten. Erst mit dem Blick auf die &lt;a href="http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime-images.html"&gt;aktuellen SOHO-Aufnahmen&lt;/a&gt; sah ich, dass die kleine 10981-Gruppe mit dem ersten umgedrehten Sonnenfleck sich in der Nacht auf Sonntag bereits aufgelöst hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nova Vulpeculae 2007 #2&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir kurz nach 18:00 MEZ vom ärztlichen Bereitschaftsdienst wieder zuhause waren und die neuen Tropfen hintergeschluckt waren, suchte ich mir die Position von V459 Vulpeculae, der zweiten Nova im Füchschen von 2007 und markierte sie mit einem Bleistiftpunkt im Sternatlas und verschwand mit ihm und dem 10x50 auf die Terrasse. Es war 18:30 MEZ. Ich hatte mich nicht verguckt, das Sommerdreieck stand jetzt am frühen Abend im Januar noch relativ hoch am Himmel - zumindest der Schwan, der als riesiges Kreuz dem Nordwesthorizont entgegeneilte. Doch für das Gebiet zwischen Pfeil und Füchschen war die Sicht dann nicht mehr optimal. Auch von einem erhöhten Standort am Zaun berühten schon die ersten Zweige die Sterne des Zielgebiets. Die Orientierung und damit die Stelle, an der der neue Stern stehen sollte, war im 10x50 schnell gefunden. Ich drückte das Fernglas gegen das Wellblechdach von Nachbars Schuppen, so ließ sich sehr gut das Wackeln minimieren. Wie üblich hatte ich dann nur noch mit dem Beschlagen der Okulare zu kämpfen. Schließlich sichtete ich den Zielpunkt. Zwei fast gleich helle Sterne standen zwischen den obersten Zweigen des Baumes, wobei es sich bei dem südlicheren um die Nova und bei dem nördlicheren Stern um HD 187257 (8,5mag) handelte. Wenn ich den nahe stehenden Vergleichsstern HD 345045 (8,9mag) richtig identifizieren konnte, der aufgrund der manuellen Fernglasstabilisierung nur schwach sichtbar war, schätze ich die Helligkeit der Nova auf 8,6mag, was auch gut zu den &lt;a href="http://www.aavso.org/cgi-bin/newql.pl?name=V459%20VUL&amp;output=html"&gt;V459 Vul-Schätzungen der AAVSO&lt;/a&gt; passt. Mit einer Helligkeit von 7,8mag wurde V459 Vul während der Weihnachtsfeiertage entdeckt (&lt;a href="http://www.aavso.org/publications/specialnotice/85.shtml"&gt;"Possible Nova in Vul"&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.aavso.org/publications/alerts/alert364.shtml"&gt;"Nova Vulpeculae 2007 No. 2 = V459 Vul"&lt;/a&gt;). Trotz der Umstände machte es Freude wieder auf Novajagd zu sein und sich dabei vorzustellen, dass wir den neuen Stern nur deswegen sehen können, da sich dort oben auf einem Weißen Zwerg zurzeit eine Explosion einer kosmischen Wasserstoffbombe ereignet. Zudem war es schon eine besondere Beobachtung, denn ich hatte nicht daran geglaubt, dass es mit der zweiten Nova Vulpeculae noch was wird, da das Füchschen früh in der Abenddämmerung verschwindet, doch das Wetter war einfach wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die winterliche Sommermilchstraße verlief durch den Zenit, der Schwan flog weiter Richtung Horizont und der Kontrast zum markanten Dunkelband des Great Rift machte das Rückgrat der Nacht gut sichtbar. Ich blieb im Hals stecken und wollte kurz bei chi Cygni vorbeischauen, der Rote Riese, den ich im Sommer 2006 oft bestaunt hab. Doch mit einer Helligkeit von etwa 10,0mag und dem gerade so wackelfreien Fernglasbild, glaube ich nicht, dass einer von den schwachen Lichtern chi Cygni war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wiedersehen mit 17P/Holmes&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein flüchtiger Gedanke holte mich ins Sonnensystem zurück und ich hob instinktiv den Kopf hinauf zu Perseus. Zuerst nur schwach, dann mit bloßem Auge gut sichtbar erschien die matte Nebelscheibe des Kometen Holmes. Sie erschien groß, doch ich hatte keinen direkten Vergleich zu meiner letzten Sichtung, die schon mehr als drei Wochen zurückliegen musste. Mit Augenmaß geschätzt, passte die Kometenscheibe jetzt schon zwischen beta und omega Persei bzw. Algol und Gorgonea Quarta. Zusammen mit Algol und kappa Persei bildete 17P/Holmes ein rechtwinkliges Dreieck. Die wahre Ausdehnung von Holmes' Nebelball offenbarte sich schließlich im Fernglas. Da er von aufälligen Sternketten flankiert wurde - auch durch die diffuse Koma schienen viele helle Gestirne -, ließ sie sich sehr gut bestimmen. Während der nördliche Rand, der z.B. mit dem Stern HD 18392 (6,65mag) übereinstimmte, noch immer gut erkennbar war, verlor sich der südliche Teil im Himmelshintergrund. Die riesige Staubkoma musste sich jetzt über mindestens 1° ausdehnen, indirekt sogar etwas mehr. Der Überraschungskomet des Herbstes 2007 war also in den letzten Wochen auf scheinbar den doppelten Vollmonddurchmesser angewachsen und mit einer Entfernung von über 307 Millionen Kilometer (2,05 AE) erstreckt sich die Staubhülle jetzt über 5,5 Millionen Kilometer. Längst übertraf er unseren Heimatstern, doch mittlerweile entsprechen seine Ausmaße dem 4-fachen Sonnendurchmesser! Damit kann es Holmes mit den Hauptsternen Altair im Adler und Regulus im Löwen aufnehmen. Ein unvergleichliches Himmelsschauspiel spielt sich da vor der kosmischen Haustür ab, zwischen uns und der Marsumlaufbahn schwebt ein gigantischer, grauhaariger Riesenkomet. Und die Spurensuche, nach der Ursache der Helligkeitsexplosion Ende Oktober, hat erst begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So zog mich der Komet des Edwin Holmes erneut eine Weile in den Bann und ich versuchte den Rand der südlichen Nebelhälfte mit indirektem Sehen genauer zu erfassen. Zwar hat seine Helligkeit sichtbar nachgelassen, doch für das bloße Auge ist er noch immer ein leichtes Objekt, das mich weiter staunen lässt. Um 18:59 MEZ - kurz vor Glockenschlag - kam es zu einer sehr nahen Beinahe-Kollision mit einem  Satelliten und dem scheinbaren stellaren Kern im Zentrum der grauen Koma. Nebenbei fiel mir im großen Gesichtsfeld des 10x50 auch M 34 auf, einem hellen und lockeren Sternhaufen; als verschwommenen Stern konnte ich ihn daraufhin auch einfach mit dem freien Auge beobachten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ausbruch von Z Andromedae&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als letztes Ziel auf meinem einstündigen Himmelsspaziergang wollte ich noch zu Z Andromedae fliegen. Z And ist ein symbiotischer Veränderlicher, der normalerweise rund 11,0mag hell ist. Nachdem er im Juli 2006 bei einem Ausbruch die Rekordmarke von 8,6mag erreichte, stieg seine Helligkeit jetzt wieder an. Zwischen den Jahren meldete die AAVSO den Helligkeitsanstieg: &lt;a href="http://www.aavso.org/publications/specialnotice/86.shtml"&gt;"Possible outburst of the symbiotic star Z Andromedae"&lt;/a&gt;. Symbiotische Veränderliche, dessen Prototyp Z And ist, sind ähnlich wie die kataklysmischen Veränderlichen aufgebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Sternatlas verschaffte ich mir zunächst einen groben Überblick, und sofort fand mich an der richtigen Stelle am Himmel wieder. Ein sternleeres Himmelsareal in Form eines Dreiecks markierte das Zielgebiet in der nördlichen Andromeda, die Eckpunkte bilden dabei zwei auffällige Sternketten und der Stern 18 Andromedae. Indirekt konnte ich in diesem leeren Feld einen Stern schwach aufblitzen sehen: HD 221246 (6,15mag). Ein Zeichen einer sehr guten Grenzgröße - im heimischen Garten. Laut Karte sollte Z And in einer Reihe mit zwei anderen schwachen Sternen stehen, die mit einem dritten ein kleines 9,0mag-Dreieck bilden. Für das 10x50 ohne Stativ eine kleine Herausforderung. Lang gestreckt im Gartenstuhl, die Arme auf die Lehnen gestützt, machte ich mich auf die Suche. Ich blieb für bestimmt 10 Minuten so liegen und letztlich konnte ich die schwache Gruppe sogar erwischen. Doch aufgrund des Wackelns und des zunehmenden Zitterns der Hände, setzte ich die weitere Beobachtung später fort. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Stunde mit zwei Novae in der Tasche und einem Wiedersehen mit Holmes war ich bereits sehr zufrieden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;8P/Tuttle zum ersten Mal&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn meiner zweiten Session suchte ich erstmal von drinnen und draußen das Sternbild Fische. Nach der Aufsuchkarte in "Sterne und Weltraum" musste der zweite periodische Komet des Nachthimmels, 8P/Tuttle, mittlerweile bei alpha Piscium zu finden sein. Erst vor etwa einer Woche lief er direkt an M 33 vorbei, doch nun eilte der Schnellläufer bereits den südlichen Sternbildern Eridanus und Chemischer Ofen entgegen. Vom Kopf des Walfisches aus fand ich schließlich den Hauptstern im Band, welches die beiden Fische verbindet. Im Fernglas sprang mich der Komet dann auch sofort als kleiner aber heller Nebelfleck an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine zweite Session startete gegen 20:45 MEZ, jetzt war das neue 8x40 der Hauptakteur, natürlich mit Stativ. Die Tage des kleinen Fotostativs waren nun vorbei, denn schließlich lag neben dem Fernglas ein mannshohes Stativ unter'm Weihnachtsbaum. Im Gartenstuhl sitzend konnte ich damit perfekt den Kometen Tuttle verfolgen. Seine helle Koma erschien deutlich oval, außerdem bestimmte ich die Größe anhand von Feldsternen. Seit seiner Entdeckung durch Horace Tuttle waren nun fast auf den Tag genau 150 Jahre vergangen. Unabhängig von Tuttle fand ihn auch Karl Christian Bruhns, Astronom an der Berliner Sternwarte, in der Nacht auf den 12. Januar 1858. Von dunklen Orten soll er schon mit freiem Auge sichtbar sein, aber dafür reicht mein aufgehellter Gartenhimmel doch nicht aus. Ich bin gespannt, wie es mit der Helligkeitsentwicklung weiter geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Z And-Ausbruch zum zweiten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach schwenkte ich das 8x40 zu Andromeda, wo ich nochmals einen Blick auf den im Fernglas gut sichtbaren Z And werden wollte. Schnell war das Ziel wiedergefunden und so betrachtete ich das Treiben dieses explosiven Sternsystems. Diese Klasse wird als symbiotisch bezeichnet, da sie sowohl Absorptions- als auch Emissionslinien in ihren Spektren zeigt. Mit dem 8x40 hatte ich keinerlei Probleme mit dem Beschlagen der Okulare, so konnte ich in aller Ruhe den Lichtpunkt beobachten. Anhand des Z And umgebenen Sterndreiecks schätzte ich die Helligkeit. Der Ausbruch ließ das Sternsystem Z And jetzt 3,5x heller leuchten, die Helligkeit lag bei 9,6mag, vielleicht sogar 9,5mag (&lt;a href="http://www.aavso.org/cgi-bin/newql.pl?name=z%20and&amp;output=html"&gt;Schätzungen der AAVSO&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um auch die Grenzen des Fernglases auszuloten, suchte ich gleichzeitig noch nach dem schwächsten Stern. Mit indirektem Sehen kam ich auf 10,2mag. Womit das Nikon 8x40 meinem Meade 10x50 in nichts nachstand. Der Unterschied in der Grenzgröße dürfte maximal bei nur 0,2mag liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wunderbarer Holmes&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als letztes wollte ich noch die Zenitlage des Fernglases bzw. Stativs testen. Ich richtete das 8x40 erneut auf 17P/Holmes. Für den optimalen Blick in die zenitnahen Himmelsfelder lehnte ich mich wieder zurück, zusammengeklappt benutzte ich das Stativ nun als Einbein, und mit den Händen schirmte ich das Streulicht ab und stabilisierte damit das Fernglas leicht, das auf meinen Augen auflag und mit den. Die Augenmuscheln drückten nicht, so war es insgesamt keine unbequeme Körperhaltung. Minutenlang lag ich so unter Holmes, dessen hellgraues Leuchten sich vor mir ausbreitete. Ein prächtiger Schleier, gewebt aus einem dünnen Ätherstoff. Die dünne Koma ließ etliche Sternen durchscheinen, wie der sternenbesetzte Umhang eines Zauberes. Eine zentrale Aufhellung, die fotografisch noch sichtbar ist, war nicht mehr wahrnehmbar, die Helligkeit verteilte sich gleichmäßig über die Größe zweier Vollmonde. Edwin Holmes' Komet ist immer noch ein großartiger Anblick! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch zu M 34 schweifte ich ab. Er erscheint leicht verstreut, doch sitzt in seinem Zentrum ein funkelndes Highlight. Zu den hellsten Haufensternen gehören die drei Sterne, die im Inneren die Form eines spitzen Dreiecks bilden. Bei genauerer Betrachtung erscheint tatsächlich jeder einzelne von ihnen doppelt. Für das 8x40 eine schöne Herausfordernung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3399FF"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Alles in allem&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mich am Kometen sattgesehen hatte, baute ich gegen 21:30 MEZ ab. Der erste richtige Beobachtungsabend mit dem 8x40 hat mir Spaß gemacht. Und für mich war es der erste überhaupt im neuen Jahr und dann noch ein so lohnender ohne störenden Mond und mit einer überdurchschnittlichen Grenzgröße. Es war ein gelungener Novae- und Kometenabend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5142775777127677533?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5142775777127677533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5142775777127677533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/noro-novae-und-kometen.html' title='Noro, Novae und Kometen'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-7015610369007415062</id><published>2008-01-07T12:10:00.000+01:00</published><updated>2008-01-23T16:17:03.185+01:00</updated><title type='text'>auf Planeten.ch</title><content type='html'>Aufgelistet sind hier meine Artikel, die ich auf der Homepage &lt;a href="http://www.planeten.ch/"&gt;Planeten.ch&lt;/a&gt;, die sich mit der Welt der Exoplaneten befasst, veröffentliche. Seit Sommer 2007 schreibe ich mindestens eine News-Meldung jeden Monat über die neuesten Entdeckungen auf diesem Gebiet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/TrES_4_raetselhaft_20070808"&gt;TrES-4: Rätselhafter Riesenplanet&lt;/a&gt; (08. August 2007)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/substellarer_pulsarbegleiter_20070913"&gt;Substellarer Begleiter eines Millisekundenpulsars&lt;/a&gt; (13. September 2007)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/protoplaneten_20071004"&gt;Protoplaneten beim Wachsen zugeschaut&lt;/a&gt; (04. Oktober 2007)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/ogle_tr_182_20071106"&gt;Neues von OGLE: Sechs aus 200&lt;/a&gt; (06. November 2007)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/55cnc_20071112"&gt;Fünf Planeten für 55 Cancri&lt;/a&gt; (12. November 2007, Co-Autor)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/ogle_tr_211_20071128"&gt;Der 7. Streich: OGLE-TR-211&lt;/a&gt; (28. November 2007)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/microlensing_planeten_20071205"&gt;Vier neue Microlensing-Planeten?&lt;/a&gt; (05. Dezember 2007)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/tw_hydrae_b_20071205"&gt;Erster Planet in einer Staubscheibe entdeckt&lt;/a&gt; (05. Dezember 2007)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/planetweisserzwerg_20071218"&gt;GD 66 b: Erster Planet bei einem Weißen Zwerg&lt;/a&gt; (18. Dezember 2007, Co-Autor)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.planeten.ch/2M1207_b_20080122"&gt;Entstand 2M1207 b aus einer Planetenkollision&lt;/a&gt; (22. Januar 2008)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-7015610369007415062?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7015610369007415062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7015610369007415062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/auf-planetench.html' title='auf Planeten.ch'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-7042540695766670177</id><published>2008-01-07T12:04:00.000+01:00</published><updated>2008-01-15T18:11:48.572+01:00</updated><title type='text'>in Interstellarum</title><content type='html'>Zusammengefasst sind hier meine Veröffentlichungen in der Zeitschrift &lt;a href="http://www.interstellarum.de/"&gt;"Interstellarum"&lt;/a&gt; des &lt;a href="http://www.oculum.de/"&gt;Oculum-Verlages&lt;/a&gt;. Seit dem Heft 49 (Dezember 2006 / Januar 2007) betreue ich die Rubrik "Astronomie mit dem Fernglas". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 49&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 50&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 51&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 52&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 53&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 54&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 55&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 56&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 57&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 58&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 59&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heft 60&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-7042540695766670177?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7042540695766670177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7042540695766670177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2008/01/in-interstellarum.html' title='in Interstellarum'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-7748883131087300695</id><published>2007-02-22T15:43:00.003+01:00</published><updated>2009-07-12T18:21:18.055+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beobachtungsberichte'/><title type='text'>Venus, Mond, Mira und ein Wecker</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;18./19./20. Februar 2007 - Sonntag/Montag/Dienstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meiner erfolgreichen Beobachtung der hellen Nova im Skorpion, war der restliche Sonntag wolkenverhangen. Daher blieb ebenso der nur einen Tag alte Mond als dünne Sichel unbeobachtbar. Andere hatte jedoch mehr Glück. Peter Heinzen fotografierte die Mondsichel &lt;a href="http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/491309/site_id/1#import"&gt;25 ½ Stunden&lt;/a&gt; und Mario Weigand &lt;a href="http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/491340/site_id/1#import"&gt;25 Stunden&lt;/a&gt; nach Neumond, doch Martin Elsässer übertrifft dies noch. Denn seine Aufnahme des nur &lt;a href="http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/491403/site_id/1#import"&gt;22 ½ Stunden&lt;/a&gt; jungen Mondes machte er, als die Sonne noch 16° hoch über dem Horizont stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montagabend versuchte ich mich erneut an einer Helligkeitsschätzung von Mira. Es war dunstig und der Mond beschien bereits einen leichten Hof, trotzdem war es ein schöner Anblick: die erst 49 ½ Stunden junge Sichel neben dem leuchtenden Abendstern. Jedoch beeinträchtigten diese suboptimalen Bedingungen meine Mira-Beobachtung, und alpha und omikron Ceti ließen sich Zeit. Schließlich war zwar alpha Ceti gut sichtbar, Mira war aber nur bei genauem Hinsehen direkt zu sehen, obwohl es mittlerweile 19:00 MEZ war. Obwohl Fabricius' Wunderbare aktuell schon auf 2,0mag geschätzt wurde, was eine halbe Größenklasse über alpha Ceti entspricht, schwächte die schlechte Durchsicht Miras Licht ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens war das Wetter in der Nacht zu Dienstag nicht allzu schlecht und so stellte ich mir für Nova Scorpii 2007 den Wecker auf 5:45 MEZ. Doch aus noch nicht geklärten Gründen holte er mich nicht aus dem Schlaf. Und am selben Abend versuchte ich Mira trotz Wolken nochmal zu erwischen. Etliche Male war ich im Garten, doch ich erwischte kein passendes Wolkenloch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-7748883131087300695?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7748883131087300695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7748883131087300695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2007/02/venus-mond-mira-und-ein-wecker.html' title='Venus, Mond, Mira und ein Wecker'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-8936401193573182729</id><published>2007-02-22T15:02:00.002+01:00</published><updated>2009-07-12T18:15:51.662+02:00</updated><title type='text'>Merkur, Venus und aufkommende Wolken</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;08. Februar 2007 - Donnerstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter wurde auch zur engen Venus-Uranus-Begegnung (40 Bogenminuten Abstand) am 07. Februar nicht besser. Dafür waren am darauffolgenden Abend die Bedingungen günstiger, nochmal die Suche nach dem Planetentrio aufzunehmen, doch am Westhorizont baute sich eine neue Wolkenwand auf. Im Fernglas hatte sich der Abstand zwischen Merkur und Venus leicht vergrößert: um die 7° schätzte ich. Lambda Aquarii erwischte ich zwar noch, bevor die Wolken nahten, doch Uranus ist mir so auch diesmal nicht ins Netz gegangen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-8936401193573182729?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/8936401193573182729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/8936401193573182729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2007/02/merkur-venus-und-aufkommende-wolken.html' title='Merkur, Venus und aufkommende Wolken'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-276091779138438170</id><published>2007-02-22T14:41:00.006+01:00</published><updated>2009-07-12T18:14:57.259+02:00</updated><title type='text'>Der Kleinste, der Heißeste und ...</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;04. Februar 2007 - Sonntag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... ein schwacher Uranus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntagnachmittag klarte es endlich mal wieder auf und die Sonne strahlte im blauen Raum. Zu Sonnenuntergang war der Himmel sogar fast komplett wolkenlos, da konnte ich doch die zur Zeit gute Abendsichtbarkeit des Merkur nicht ungenutzt verstreichen lassen. Gegen 17:30 MEZ versuchte ich erstmal die Venus im Dämmerlicht zu finden. Einige Kontrollblicke später fand ich sie auch - ich hatte viel zu tief gesucht. So hell und doch noch übersehen. Anschließend suchte ich im Internet die Position von Merkur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund des besseren Westblicks, beobachtete ich mit dem 10x50 durch eine Fensterscheibe. Und durch das Mückennetz wurde aus der heller werdenden Venus ein funkelndes Beugungsmuster mit Spikes und so, was sogar meiner Freundin gefiel. Von Venus ausgehend konnte ich Merkur beim ersten Schwenk entdecken. Es war kurz vor 18:00 MEZ. Den Abstand zwischen Merkur und Venus, den beiden innersten Planeten, bestimmte ich zu 6,5°, da beide gerade noch im Fernglas zusammen zu sehen waren. Ich versuchte es freisichtig und tatsächlich war Merkur als -0,8mag heller Lichtpunkt für das bloße Auge sichtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15 oder 20 Minuten später versuchte ich Uranus noch zu erwischen, der sich zurzeit auch ganz in der Nähe von Venus befindet, aber es war doch noch zu hell und für eine gemeinsame Sichtung des Planetentrios senkte sich Merkur zu schnell. Dafür war unterhalb des Merkur ein wunderschöner Farbverlauf zu bewundern. Es war weniger ein Verlauf, eher waren es Bänder oder Stufen unterschiedlicher Dämmerlichtfarben. Für einen besseren Eindruck fand ich im AKM-Forum &lt;a href="http://www.meteoros.de/php/viewtopic.php?t=4938&amp;start=0&amp;postdays=0&amp;postorder=asc&amp;highlight="&gt;diese Fotos&lt;/a&gt;, die nicht weit von mir entfernt zwischen den Bonner Vororten Pützchen und Holzar entstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei meiner Suche nach Uranus war schnell links über der Venus ein schwacher Punkt entdeckt, der sich später aber mit Karte als lambda Aquarii (3,7mag) herausstellte und den ich ab 18:30 MEZ freisichtig sehen konnte. Ich stand jetzt im Garten. Merkur war längst hinter den Dächern verschwunden, doch mit Venus, die auch nur noch in einem wahrhaften Durcheinander aus Ästen und Zweigen stand, als Ausgangspunkt, suchte ich weiter nach dem vorletzten Planeten: Uranus. Es muss kurz vor 19:00 MEZ gewesen, als ich durch das undurchdringliche Gestrüpp der Baumkronen endlich mit dem Fernglas ein schwaches Sternlein (5,9mag) fand, welches zwischen lambda und 83 Aquarii stehend nur Uranus sein konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit beginnender Nacht wurde es auch schnell wieder diesig und ein Hof legte sich um den noch fast vollen Mond.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-276091779138438170?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/276091779138438170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/276091779138438170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2007/02/der-kleinste-der-heieste-und.html' title='Der Kleinste, der Heißeste und ...'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-6970305872718530291</id><published>2007-01-16T20:29:00.003+01:00</published><updated>2009-07-12T18:32:58.991+02:00</updated><title type='text'>McNaught: Leicht planlos</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;07. Januar 2007 - Sonntag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ließ mich nur zur Abenddämmerung mit dem schnurlosen Telefon in der einen und dem 10x25 in der anderen Hand kniend unter das Dachfenster rutschen? Vielleicht war's ja die gestrige Meldung des "shadow of the nucleus"-Phänomens im A.de-Forum. &lt;a href="http://cometography.com/lcomets/2006p1_20070105jr.jpg"&gt;Diese Aufnahme&lt;/a&gt; von Michael Jäger und Gerald Rhemann vom 05. Januar um 6:50 MEZ zeigt dieses sehr schön. Jeder schien jetzt in der morgendlichen und abendlichen Dämmerung nach dem Kometen zu suchen. Die Helligkeit des Schweifsterns wurde bereits mit -1,0mag angegeben. Und spätestens jetzt wurde ich ebenso von den Kometenjägern und den ersten Aufnahmen angesteckt. Doch bei dieser planlosen Suche konnte natürlich nichts Gutes rauskommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-6970305872718530291?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/6970305872718530291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/6970305872718530291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2007/01/mcnaught.html' title='McNaught: Leicht planlos'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-5686416582693560279</id><published>2007-01-16T19:06:00.001+01:00</published><updated>2009-07-12T18:24:48.761+02:00</updated><title type='text'>Zwei Minuten Mond</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;05./06. Januar 2007 - Freitag/Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich mal wieder keinen Schlaf fand und mich hin- und herdrehte, bemerkte ich einen hellen Lichtstreifen am Fensterrahmen. Lockte hier der Mond? Obwohl es schon 2:50 MEZ war, hielt mich das Bett nicht allzu sehr zurück und so ging ich hinüber zum schrägen Dachfenster. Dort sah ich einen abnehmenden Vollmond in einer größeren Wolkenlücke, weitere schwebten im Nordwesten. Ich schnappte mir sofort das Taschenfernglas meiner Freundin und machte es mir auf dem Sofa unter dem Fenster bequem. Doch kaum hatte ich die richtige Einstellung des 10x25 gefunden, da zogen schon wieder die ersten Wolkenfetzen über die Mondscheibe, die einen Kranz entstehen ließen. Die Wolken verdichteten sich weiter und die Lücken von eben waren nicht mehr vorhanden. Nach zwei Minuten am Fenster war der Mond schon wieder vom Nachthimmel verschwunden. Ich legte mich wieder ins Bett. Eingeschlafen bin ich dann doch wenig später.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-5686416582693560279?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5686416582693560279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/5686416582693560279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2007/01/zwei-minuten-mond.html' title='Zwei Minuten Mond'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-8835086098999460677</id><published>2007-01-10T13:07:00.002+01:00</published><updated>2009-07-12T18:22:32.445+02:00</updated><title type='text'>Erster Regenbogen im neuen Jahr</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;01. Januar 2007 - Montag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überraschung: Gleich am ersten Abend des neuen Jahres zeigte sich ein klarer Himmel. Doch wegen unserer fünf Pflegekatzen reichte es nicht einmal für einen kleinen Fernglasmond. Dafür wurde ich schon tagsüber bei Regen und Sonnenschein mit einem ansonsten seltenen Phänomen entschädigt. Ein Blick aus dem Velux-Fenster bestätigte meine Hoffnung. Am frühen Nachmittag überspannte in Richtung Nordosten ein Regenbogen die Häuserdächer. Fotos habe ich aber nicht gemacht, dafür war das Schauspiel zu kurz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-8835086098999460677?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/8835086098999460677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/8835086098999460677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/2007/01/erster-regenbogen.html' title='Erster Regenbogen im neuen Jahr'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8829254223702434982.post-7370427287185661970</id><published>1979-08-08T18:22:00.000+01:00</published><updated>2009-08-08T18:23:08.809+02:00</updated><title type='text'>Test</title><content type='html'>Test&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8829254223702434982-7370427287185661970?l=starryscapes.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7370427287185661970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8829254223702434982/posts/default/7370427287185661970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://starryscapes.blogspot.com/1979/08/test.html' title='Test'/><author><name>SigurRósFan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
